Der Poker um Dayot Upamecano: Bayern und Liverpool im Wettstreit

Der poker um dayot upamecano

Der Poker um Dayot Upamecano (26), dessen Vertrag bei Bayern München im kommenden Sommer ausläuft, zieht sich seit Monaten. Der Aufsichtsrat hat aktuell noch keine Zahlen vorliegen. Dort wurde in der Vergangenheit kontrovers über das Vorgehen von Max Eberl (52) bei auslaufenden Verträgen diskutiert.

Der fall alphonso davies

Der fall alphonso davies

Speziell der Fall Alphonso Davies (24) sorgte für Missstimmung: Dem Spieler sowie dessen Berater sollen Zahlen versprochen worden sein, die der Aufsichtsrat noch nicht abgesegnet hatte. Am Ende kam es im Februar doch zu einer Verlängerung bis 2030, allerdings soll dabei ein üppiges Handgeld geflossen sein – die Rede ist von 17 Millionen Euro Unterschriften-Bonus.

Interesse von liverpool und anderen klubs

Interesse von liverpool und anderen klubs

Diese Zahl könnte nun im Upamecano-Poker zum Gradmesser und Problem werden: Der Verteidiger fühlt sich in München wohl, im Klub heißt es auch, dass er nur durch diese Atmosphäre und die Unterstützung in schwierigen Zeiten erst zu der aktuellen Klasse reifte. Doch mit Moussa Sissoko hat er einen erfahrenen Berater an seiner Seite, der den Markt bestens kennt. Der FC Liverpool ist interessiert, bei Inter Mailand steht Upamecano genauso auf dem Zettel wie bei Real Madrid und Chelsea.

Fc bayern: alaba als „mahnendes beispiel“

Fc bayern: alaba als „mahnendes beispiel“

Bei Bayern müssen die Verantwortlichen abwägen: Wie hart wollen sie am Ende bleiben? Der Fall David Alaba (33) gilt als mahnendes Beispiel. Bei ihm wollten die Bayern nicht an die Schmerzgrenze gehen – am Ende wechselte der Österreicher 2021 ablösefrei zu Real Madrid. Er hatte damals einen Marktwert von 55 Mio. Euro bei „transfermarkt.de“.

Upamecanos marktwert

Upamecano liegt derzeit bei 60 Mio. Der Franzose soll mit allen Boni aktuell auf maximal 16 Mio. Euro Gehalt pro Saison kommen – in dieser Region könnte sein neues Grundgehalt liegen. Die Bayern prüfen auf dem Markt die Alternativen: Auf der Liste ist weiter Marc Guéhi (25/Crystal Palace). Er wäre im Sommer ablösefrei. Ebenso ist Dortmunds Nico Schlotterbeck (25/Vertrag bis 2027) interessant.

Minjae kim als alternative

Alles hängt von Upamecano ab – und von Minjae Kim (28). Der ist Verteidiger Nummer 3, hätte schon im Sommer gehen dürfen. Aber: Der Südkoreaner überzeugt aktuell als Alternative und mit großer Moral.