Alcaraz zerstört norrie in 94 minuten – 16. sieg in serie, 34. auf hartplatz

Carlos Alcaraz spielt Tennis, als wäre es ein Videospiel auf God-Mode. Im Viertelfinale von Indian Wells zerlegt der Weltranglistenerste Cameron Norrie 6:3, 6:4 und schiebt seine Saisonbilanz auf 16:0. Die Statistik, die allein schon atemberraubt: 34 Siege in Folge auf Outdoor-Hartplatz – mehr als Djokovic und Laver je geschafft haben.

Norrie startet schnell, alcaraz antwortet mit dem turbo

Der Brite, an Position 29 gesetzt, legt los wie ein Feuerwehrmann, der Benzin statt Wasser sprüht. Break zum 2:0 im zweiten Satz, Stadium tobt, Norrie schreit „Come on!“. Was folgt, ist keine Antwort, sondern eine Demonstration. Alcaraz gewinnt vier Games am Stück, rasiert die Rückhand diagonal, schiebt Norrie mit Drop-Shot-Lob-Kombinationen in die Ecke und schlägt die Tür zu, bevor der Gegner Luft holen kann. 25 unerzwungene Fehler? Egal. Der 20-Jährige braucht nur drei wirkliche Glanzpunkte, um das Momentum zu drehen.

Die Zahlen sind hart, die Botschaft gnadenlos: Wer Alcaraz auf Hartplatz schlagen will, braucht mehr als guten Tag – er braucht eine Zeitmaschine.

Medwedew wartet – ein remake der letzten finals

Medwedew wartet – ein remake der letzten finals

Im Halbfinale trifft Alcaraz nun auf Daniil Medwedew. Die beiden standen sich 2023 und 2024 im Finale von Indian Wells gegenüber, beide Male drehte der Spanier den Russen auf Null. Für Medwedew ist es die Chance auf Revanche, für Alcaraz die nächste Station auf dem Weg zur dritten Trophäe im Wüstencamp. Der Russe schaltete Titelverteidiger Jack Draper vorher mit 6:1, 7:5 aus – ein Statement, das klingt wie ein Warnschuss vor dem Duell mit dem Weltmeister.

Die Wüste brennt, und Alcaraz trägt das Feuer in den Sohlen. Wer jetzt noch glaubt, jemand könne ihn auf diesem Belag stoppen, glaubt auch an Schneewittchen im Bikini.