Aarau patzt: schiedsrichter-fehler entscheidet aufstiegsrennen!
Der Traum vom Aufstieg in die Super League für den FC Aarau liegt in Trümmern. Am Dienstagabend kassierte das Team eine bittere 1:3-Heimniederlage gegen Étoile Carouge – und das unter fragwürdigen Umständen. Ein strittiger Elfmeter, den Schiedsrichter Alessandro Dudic höchst umstritten zeigte, katapultierte die Gäste in Führung und warf lange Schatten auf die weiteren Ereignisse.

Die entscheidung, die aarau den aufstieg kostet?
Die Partie verlief bis zum Elfmeter in einem offenen Schlagabtausch, wobei beide Teams bemüht waren, die Oberhand zu gewinnen. Doch der Moment, der das Spiel wendete, war alles andere als sauber. David Acquah, Aarauer Verteidiger, schloss eine Grätsche gegen Itaitinga ab, der auf das Tor zulief – der Ball war eindeutig erzielt. Dudic aber, ein erfahrener Schiedsrichter aus der Super League, entschied auf Elfmeter für Carouge. Ein Pfiff, der in der Brüglinger Valhornbahn für blanken Zorn sorgte. „Das war ein erfundener Elfmeter und eine katastrophale Schiedsrichterleistung! Es gibt dazu keine zwei Meinungen“, wetterte Aarau-Captain Marco Thaler nach dem Spiel gegenüber der Aargauer Zeitung.
Trainer Brunello Iacopetta stimmte seinem Kapitän zu: „Ich verstehe diesen Pfiff überhaupt nicht. Der Schiedsrichter entscheidet das Match in einer Phase, in der wir auf das 2:1 drängen.“ Die fehlende Möglichkeit, die Entscheidung durch Video Assistant Referee (VAR) überprüfen zu lassen – in der Challenge League nicht vorhanden – machte die Situation für Aarau nur noch schlimmer. Die Aargauer mussten sich mit dem Resultat abfinden, obwohl sie in der zweiten Halbzeit noch um den Ausgleich kämpften.
Doch es wäre falsch, die eigene Leistung zu ignorieren. 75 Minuten lang wirkte sich Aarau zu wenig präsent und fand kaum Mittel, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Die Niederlage gegen Carouge bedeutet, dass der Rückstand auf den punktgleichen FC Vaduz nun drei Punkte beträgt. Kann Aarau diesen Rückstand im Rennen um den Aufstieg noch aufholen?
Die Antwort folgt bereits am Samstag, wenn es für die Rüebliländer auswärts gegen die AC Bellinzona geht. Ein Spiel, das nun noch eine größere Bedeutung hat, da die Zeit drängt und jeder Punkt zählt. Ob Aarau die Nerven behält und sich von diesem Rückschlag nicht unterkriegen lässt, wird sich zeigen. Ein Fakt ist jedoch klar: Der FC Aarau muss sich was einfallen lassen, wenn der Traum vom Aufstieg nicht endgültig platzt.
