City verkürzt rückstand auf arsenal – guardiola rotiert überraschend
Manchester City hat im Nachholspiel gegen Crystal Palace einen wichtigen Sieg errungen und den Abstand zum Tabellenführer Arsenal auf zwei Punkte verkürzt. Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Spannung in der Premier League damit maximal, während Pep Guardiola mit einer überraschenden Personalrochade für Aufsehen sorgte.

Foden brilliert, haaland muss sich gedulden
Die Guardiola-Elf demonstrierte gegen Palace eine deutliche Überlegenheit. Bereits vor der Pause schienen die Weichen gestellt, als Antoine Semenyo in der 32. Minute und Omar Marmoush kurz vor dem Halbzeitpfiff (40.) durch präzise Vorlagen von Phil Foden trafen. Foden, der mit einer genauen Hacke Semenyo in Szene setzte, bewies einmal mehr seine Klasse. Savinho sorgte dann mit seinem Tor in der 84. Minute für den Endstand von 3:0.
Besonders auffällig war die Entscheidung von Guardiola, Starstürmer Erling Haaland die gesamte Partie von der Bank aus beobachten zu lassen. Rayan Cherki und Jeremy Doku wurden stattdessen ins Spiel gebracht. „Ich vertraue ihnen, ohne sie wären wir nicht hier“, erklärte Guardiola nach dem Spiel und betonte das Vertrauen in seine Ersatzkräfte. Der frühere Leipziger Josko Gvardiol feierte nach überstandener Schienbeinverletzung sein Comeback.
Oliver Glasner, Coach von Crystal Palace, zeigte sich überrascht von der Rotation im gegnerischen Team: „Pep hat mehr rotieren lassen, als wir erwartet haben.“ Dennoch konnte sich seine Mannschaft der Überlegenheit von City nicht lange erwehren. Die beiden Treffer vor der Pause waren das Ergebnis von herausragenden Kombinationen, bei denen Gvardiol und Foden eine entscheidende Rolle spielten.
Die kommenden Aufgaben für City gestalten sich alles andere als einfach. Es geht gegen Bournemouth und Aston Villa. Arsenal muss sich noch Burnley und Palace stellen. Im Hintergrund steht das prestigeträchtige FA-Cup-Finale gegen Chelsea am Samstag, bei dem Guardiola nun die Balance zwischen Schonung und Vorbereitung finden muss. Die Ausgangslage ist klar: Zwei Spiele, sechs Punkte – und die Premier League könnte in Manchester landen.
