14 Deutsche ballers ziehen in den march-madness-circus – zwei top-seeds, ein first-four-drama
Ivan Kharchenkov und Malick Kordel haben den Dance schon gebucht – als Conference-Sieger. Die anderen 12 Deutschen müssen jetzt beweisen, dass sie nicht nur Statisten sind. Der Countdown läuft: Am Dienstag startet das First Four, und die Nummer eins auf dem Bracket heißt nicht Duke, sondern Druck.
Kharchenkov gegen anderson – ein duell, das weiterlebt
Big-12-Rivalität pur: Kharchenkovs Arizona und Andersons Texas Tech lieferten sich in der Conference zwei Krimis. Nun stehen beide in derselben Region – Midwest. Treffen können sie sich frühestens in der Sweet 16. Andersons Red Raiders gelten als Dark Horse, aber Kharchenkovs Wildcats haben den 1er-Seed und damit das Target auf dem Rücken.
Die größte deutsche Dichte findet sich in Columbus und Storrs: Ohio State bringt Grujicic und Tilly mit, UConn schickt Reibe und Koroma. Doppelter Deutscher, doppelte Gefahr – für alle Gegner und für die Nerven der Fans. Wer zuerter Zweiter foulte, fliegt trotz NBA-Traum raus.

Declan duru jr. muss zittern – texas im play-in
Während die anderen Koffer packen, schaut der Münchner Duru noch in die Röhre. Die Longhorns müssen gegen NC State ins First Four. Ein Spiel, ein Tag, ein Weg oder Endstation. Die Buchmacher sehen Texas leicht vorn – doch in March Madness reicht ein schlechter Quarter, um Geschichte zu werden statt zu schreiben.
Hannes Steinbach und Elias Rapieque bleiben daheim. Die Washington Huskies und die Kansas State Wildcats schafften den Cut nicht. Für Rapieque heißt das: noch ein Jahr College, noch ein Jahr Warten. Die Selection-Show ist kein Spaß, sondern ein Schnelltest für Träume.

Duke zieht die karten, indianapolis die bühne
Cameron Boozer, Sohn von Carlos, ist der Magnet. Die Blue Devils sind nicht nur Top-Favorit, sie sind das Gesicht der 2026er Klasse. Doch der Weg führt über Indianapolis – und dort haben bereits Larry Bird und Oscar Robertson ihre Legenden geprägt. Wer im Final Four steht, schreibt sich ein für alle Mal in die Annalen. Die anderen werden zu Trivia-Fragen.
Der Modus ist gnadenlos: 68 Teams, 67 Spiele, keine zweite Chance. Die erste Runde am 19. März wirft die Hälfte raus. Am 6. April ist Schluss. Zwischen diesen Daten liegt ein Monat, in dem Schulschwänzen erlaubt ist und Büro-Chefs plötzlich „Krankmeldungen“ akzeptieren. Die NCAA verdient Milliarden, die Spieler verdienen sich Namen. Und wir verdienen uns krasse Nächte.
