Zverev: rückenprobleme kuriert – jagd auf den grand slam titel beginnt!

Paris – Alexander Zverev hat vor dem Start der French Open 2026 eine deutliche Botschaft an die Tenniswelt gesendet: Seine Rückenprobleme sind weitestgehend der Vergangenheit angehören. Der Hamburger präsentierte sich beim Medientermin im Stade Roland Garros sichtlich zuversichtlich und bereit für die Herausforderungen, die auf ihn zukommen.

Müller-wohlfahrt bringt den durchbruch

Müller-wohlfahrt bringt den durchbruch

Nach einer intensiven Phase der Behandlung, unter anderem durch die Hände von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, fühlt sich Zverev nun „fantastisch“. Die kurze Verschnaufpause nach Rom und die gezielte Behandlung bei verschiedenen Spezialisten in Deutschland, so der 29-Jährige, haben ihm geholfen, neue Kraft zu tanken. „Ich konnte mich ein wenig um meinen Rücken kümmern“, erklärte er, „und ich fühle mich gut.“

Die Geschichte des vergangenen Jahres war für Zverev von Rückschlägen geprägt. Die Probleme, die bereits im Dezember begannen und nach einer anfänglichen Besserung im April wieder aufkamen, zwangen ihn sogar zur Absage seines Heimturniers in Hamburg. Doch die erneute Behandlung bei Müller-Wohlfahrt scheint Wunder gewirkt zu haben. Die Erleichterung ist ihm anzusehen, die Entschlossenheit in seinen Worten spürbar.

Das Erstrundenmatch gegen den Franzosen Benjamin Bonzi am Sonntag wird für Zverev eine erste Standortbestimmung sein. Angesichts der Absage von Carlos Alcaraz ist er als Nummer zwei gesetzt, hinter dem unangefochtenen Favoriten Jannik Sinner. Doch Zverev scheint bereit zu sein, diese Rolle anzunehmen und um den Titel zu kämpfen.

Die französische Open im Fernsehen – Eurosport und HBO Max zeigen die Matches live und in Streaming-Qualität.

Zverevs Weg zum Grand-Slam-Titel wird zweifellos von weiteren Hürden geprägt sein. Doch mit einem Rücken, der sich „fantastisch“ anfühlt, und einem unbändigen Willen, kann der Deutsche durchaus eine Überraschung präsentieren. Die Tenniswelt wird gespannt sein, wie er sich gegen die Top-Konkurrenz schlagen wird. Die Zeichen stehen auf eine spannende Turnierwoche in Paris.