Zverev kämpft sich zurück: achtelfinaleinzug in monte carlo!
Alexander Zverev hat in Monte Carlo ein bemerkenswertes Comeback hingelegt. Nach einem desaströsen Start und einem 0:4-Rückstand im dritten Satz gegen Cristian Garín bewies der Deutsche Nervenstärke und sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale des ATP Masters mit 4:6, 6:4, 7:5.

Ein bitterer rückblick auf das vorjahr
Noch vor einem Jahr erlebte Zverev in seiner Wahlheimat Monte Carlo einen enttäuschenden Start in die Sandplatzsaison. Die Niederlage gegen Matteo Berretini mit 6:2, 3:6, 5:7 nagte sicherlich noch an ihm. Doch heute zeigte er eine ganz andere Leistung, eine von Kampfgeist und Entschlossenheit geprägt.
Die Partie gegen Garín war ein echtes Nervenspiel. Zverev wirkte zunächst verunsichert, während Garín mit aggressivem Spiel die Oberhand gewann. Doch dann schien ein Schalter umzulegen. Der Hamburger fand zurück zu seinem Spiel, erhöhte den Druck und nutzte seinen dritten Matchball, um die Partie zu entscheiden. Dabei wehrte er im entscheidenden Spiel drei Breakbälle ab – ein Beweis für seine mentale Stärke.
Die Aufgabe wird schwieriger: Im Achtelfinale wartet nun Zizou Bergs, ein formstarker Belgier, gegen den Zverev alles geben muss, wenn er seine Grand-Slam-Ambitionen untermauern will. Die Sandplatzsaison hat für den Deutschen also gut begonnen, aber die Herausforderungen sind noch lange nicht bewältigt. Das Turnier bietet ihm eine Chance, seine Form zu finden und an seine Erfolge vergangener Jahre anzuknüpfen.
Währenddessen erlebte Daniil Medvedev ein Debakel – ein 0:6, 0:6 gegen einen unbekannten Gegner, das für eine deutliche Wutentladung sorgte. Ein ganz anderes Bild bot die Fahrt von Alexander Zverev mit dem E-Scooter, ein Versuch, seine Form vor dem Turnier zu verbessern. Und wer die Leistungen von Novak Djokovic bewundert, der wird sich daran erinnern, dass 24 Grand-Slam-Titel schwerer wiegen als ein Sprint-Weltrekord.
