Zverev kämpft sich gegen garín durch – monte carlo in aufruhr!
Alexander Zverev hat sich in Monte Carlo ein hartes Stück Arbeit geleistet. Der Weltranglisten-Dritte überstand seine Erstrundenpartie gegen Cristian Garín nur knapp, nachdem er bereits im ersten Satz und im dritten Satz einen Rückstand aufholen musste. Ein Déjà-vu aus Roland Garros 2011 ließ die Fans kurz zusammenzucken, aber Zverev bewies seine Klasse und zog letztendlich mit 6:4, 6:4 und 7:5 in die nächste Runde ein.
Bergs wartet: kann zverev seine form finden?
„Ich habe noch nicht mein Level gefunden, ehrlich gesagt“, räumte Zverev nach dem Match ein. Der frühe Auftritt auf Sand nach fast elf Monaten und das intensive Turnier in Miami hätten ihm offenbar die Vorbereitung erschwert. 47 unbedingte Fehler zeugen von seiner noch nicht eingespielten Form. Garín, der hier in Monte Carlo immer stark aufspielt, nutzte seine Chance und hielt das Spiel bis zum Schluss spannend. Im entscheidenden Satz hatte der Chilene sogar drei Breakbälle, bevor Zverev seine Routine bewies und die Partie sicher zum Abschluss brachte. Er ist zweifellos einer der erfolgreichsten Sandplatzspieler im aktiven Bereich, doch heute sah man noch nicht den unaufhaltsamen Champion.
Als Nächstes trifft Zverev auf Zizou Bergs, der überraschend den hoch gehandelten Andrey Rublev mit 6:4 und 6:1 ausgeschaltet hat. Ein interessantes Duell, das zeigen wird, ob Zverev seine Formkurve wieder ansteigt.

Machac stoppt cerúndolo, fonseca überrascht
Neben Zverev gab es weitere spannende Ergebnisse in Monte Carlo. Der Tscheche Tomas Machac präsentierte sich in Topform und bezwang Francisco Cerúndolo in zwei Sätzen, wobei er im ersten Satz einen engen Tie-Break für sich entscheiden konnte. Nun trifft er auf Jannik Sinner, gegen den er bisher dreimal verloren hat – stets auf Hartplatz. Ein Wechsel auf Sand könnte ihm neue Chancen eröffnen.
Ein echter Überraschungs-Mann ist Joao Fonseca, der als jüngster Spieler seit Rafael Nadal und Richard Gasquet im Jahr 2005 das Achtelfinale erreichte. Der junge Franzose deklassierte Arthur Rinderknech mit 7:5, 4:6 und 6:3. Matteo Berrettini, der Medvedev mit einem beeindruckenden 6:0, 6:0-Sieg aus dem Turnier warf, erwartet ihn nun.
Auch Jiri Lehecka kämpfte sich gegen Alejandro Tabilo durch, wobei er einen Satz zurückliegen ließ. Er wird sich nun mit Alexander Bublik messen. Die Ergebnisse zeigen, dass in Monte Carlo kein Platz für vermeintliche Selbstverständlichkeiten ist – jeder Spieler muss hart kämpfen, um sich durchzusetzen.
