Romantiker calabresi enthüllt: so erlebte er den treffer seines sohnes!

Rom – Der römische Schauspieler Paolo Calabresi, bekennender AS Rom Fan, hat in einem Interview Einblicke in seine bewegte Beziehung zum Verein und zu seinem Sohn gewährt. Seine Worte offenbaren eine Leidenschaft, die tief in seiner Familiengeschichte verwurzelt ist und ein emotionales Dilemma beim entscheidenden Tor seines Sohnes offenbarte.

Von der kurve süd zum dilemma auf der tribüne

Calabresi erzählte, wie seine Faszination für die Roma in seiner Kindheit begann, als sein Vater ihn regelmäßig in die Kurve Süd mitnahm. Diese Erlebnisse prägten ihn nachhaltig und schufen eine einzigartige Verbindung zum Verein und zum Stadion. "Es war ein Ritus, das Spiel alle zwei Wochen, die Atmosphäre im Olimpico – das war eine andere Welt als heute," so Calabresi.

Doch die Liebe zur Roma sollte sein Leben auch unerwartet verändern, wie er scherzhaft zugab. "Meine Karriere verdanke ich vielleicht auch der Roma – oder eher ihrer Schuld! Es ist bewegend zu denken, dass ein Verein meine Lebenswege so stark beeinflusst hat."

Der moment der entscheidung: sohn trifft, vater zögert

Der moment der entscheidung: sohn trifft, vater zögert

Ein besonders bewegender Moment ereignete sich, als sein Sohn in einem Spiel gegen die Roma für Pisa traf. Calabresi schilderte die Szene: "Als er traf, standen alle auf und jubelten. Ich blieb wie angewurzelt stehen, weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Ich war wirklich hin- und hergerissen. Die Freude über meinen Sohn stand im krassen Gegensatz zu dem Gefühl, dass die Roma gerade einen Rückschlag erlitten hatte." Er fügte hinzu, dass er nach diesem Abend eine Therapie begonnen habe – "im Scherz natürlich".

Calabresi betonte seine tiefe Verbundenheit mit der Roma und wünschte sich, dass die Fans ähnliche, intensive Erfahrungen mit ihrem Verein machen könnten. “Ich möchte der Roma danken, dass sie mein Leben so nachhaltig verändert haben. Ich hoffe, dass alle Römer ihre eigene, persönliche Verbindung zu ihrem Verein erleben können.” Er äußerte jedoch auch die Besorgnis über die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs und hofft, dass die Roma ihre Nähe zum eigenen Anhang trotz wirtschaftlicher Zwänge bewahren kann.

Dennoch scheint die Leidenschaft des Schauspielers ungebrochen. Selbst während der Proben zu "Perfetti sconosciuti“ konnte er sich nicht zurückhalten und schlich sich heimlich mit seinem Handy hinter eine Ölflasche, um die Spiele seiner Söhne und die der Roma zu verfolgen – mit den entsprechenden Konsequenzen für sein Gedächtnis.