Zverev fegt damm in miami beiseite – jetzt droht cilic
Alexander Zverev spielt sich in einen Rausch. 6:2, 6:4 – in nur 69 Minuten zerlegt der Hamburger den US-Qualifikanten Martin Damm und marschiert ins Achtelfinale des ATP-1000-Turniers von Miami. Die Botschaft an die Konkurrenz: Der Deutsche ist bereit für den Titel.

Cilic wartet – und mit ihm die alte rechnung
Am Dienstag trifft Zverev auf Marin Cilic. Der Kroate war einst sein Angstgegner: 2014 in Wimbledon schickte er den damals 17-jährigen Zverev nach Hause. Inzwischen ist der Deutsche die Macht, nicht mehr der Aufsteiger. „Ich habe nichts zu verlieren, nur zu gewinnen“, sagt Cilic, doch die Statistik spricht gegen ihn: In ihren letzten drei Duellen ließ ihm Zverev nur einen Satz.
Der 28-Jährige nutzte die Nacht auf Sonntag, um an seinem Aufschlag zu feilen. Zweimal brach er Damm, selbst gab er kein Aufschlagspiel ab. Die Zahl, die die Arena verstummen ließ: 80 % Punktgewinn nach dem ersten Aufschlag. Kein deutscher Profi ist noch im Rennen – Zverev trägt die Fahne allein.
Die Sonne über Florida brennt, doch Zverev bleibt cool. Er will die French-Open-Form früh einpendeln, und Miami ist dafür der perfekte Glutofen. Nach dem Final-Einzug 2018 weiß er, wie es schmeckt, im Hardcourt-Kessel zu kochen. Nun liegt der Fokus auf Cilic – und auf dem Traum, endlich wieder ein 1000er zu gewinnen. Die Uhr tickt, die Bälle fliegen. Für Zverev ist jeder Schlag ein Statement.
