Zverev dominiert in monte carlo – fonseca schlägt berrettini!
Alexander Zverev hat bei den ATP Masters in Monte Carlo eine beeindruckende Vorstellung gezeigt und steht im Viertelfinale. Der deutsche Tennisstar ließ Zizou Bergs keine Chance und präsentierte eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum knappen Auftakterfolg gegen Cristian Garin.
Ein klarer sieg nach anfänglichen schwierigkeiten
Zverev, der Monte Carlo als seine Wahlheimat betrachtet, behauptete sich gegen Bergs mit 6:2, 7:5. Das Match verlief zwar nicht ohne kleine Stolpersteine – ein gebrochener Aufschlag beim Stand von 5:4 im zweiten Satz sorgte kurz für Spannung – doch Zverev bewies seine mentale Stärke und konterte umgehend. „Es war definitiv ein besseres Spiel als zum Auftakt“, kommentierte der Weltranglisten-Dritte anschließend.
Der Vergleich zum ersten Match gegen Garin, das Zverev nur mit Mühe überstehen konnte, steht in krassem Kontrast dazu. Dort musste er sich über drei Sätze kämpfen, während er gegen Bergs deutlich souveräner agierte. Die kurze Phase der Unkonzentriertheit ließ sich von ihm nicht ausnutzen. Ein schnelles Re-Break und wenig später der zweite Matchball besiegelten den Sieg nach 1:51 Stunden.

Brasilianisches wunderkind zieht nach
Ein weiterer Überraschungsmoment des Tages war das Spiel zwischen Joao Fonseca und Matteo Berrettini. Der 19-jährige brasilianische Nachwuchsspieler setzte sich überraschend deutlich mit 6:3, 6:2 durch. Berrettini, der zuvor den ehemaligen Top-3-Spieler Daniil Medvedev glatt in zwei Sätzen bezwungen hatte, wirkte sichtlich überrascht von der Leistung des jungen Brasilianers. Fonseca wird nun im Viertelfinale auf Zverev treffen – ein Duell zweier Generationen und Stile.
Die Begegnung zwischen Zverev und Bergs wurde zwar letztlich klar von Zverev gewonnen, doch der gebürtige Hamburger musste sich am Ende etwas mehr anstrengen als erwartet. Die kurze Schwächephase zeigt, dass auch ein Weltklassespieler wie Zverev nicht immer fehlerfrei agiert, aber seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten wieder aufzudrehen, ist bemerkenswert. Die Sandplatzsaison läuft für Zverev also vielversprechend, auch wenn er selbst noch Entwicklungspotenzial sieht.
