Zverev demystifiziert cobolli: rekord und halbfinal-ticket!
Madrid bebte Tennis-Hochspannung! Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid eine beeindruckende Vorstellung gezeigt und sich gegen Flavio Cobolli mit 6:1, 6:4 durchgesetzt. Damit nicht nur seine Titelambitionen unterstrichen, sondern auch ein deutscher Rekord gebrochen. Ein Triumph, der zeigt: Zverev ist im Sandplatz-Business angekommen.
Die revanche ist süß
Zwei Wochen nach der schmerzhaften Niederlage in München ließ der Hamburger heute keinen Zweifel an seiner Leistungsstärke aufkommen. Cobolli fand kaum Mittel gegen die aggressive Spielweise des Deutschen. Die ersten 19 Minuten waren eine Zverev-Dominanz, als er bereits mit 5:0 davonzog. Das Ergebnis: Ein klarer Satzgewinn und ein Vorgeschmack auf weitere Erfolge.
Doch es war mehr als nur ein Sieg. Der Triumph gegen Cobolli bedeutete den 179. Karrieresieg auf Sand – und damit übertraf Zverev Philipp Kohlschreiber, der zuvor bei 178 lag. Ein Beleg für jahrelange harte Arbeit und eine beeindruckende Sandplatz-Bilanz.

Blockx als neues hindernis
Anders als in den vergangenen Wochen, in denen Sinner stets ein unüberwindbares Hindernis darstellte, wartet im Halbfinale ein neues Duell: Alexander Blockx aus Belgien. Die Absage von Carlos Alcaraz katapultierte Zverev in Madrid auf Position zwei der Setzliste, was ihm die Chance gibt, im Finale gegen Sinner anzutreten – eine Begegnung, in der er in den letzten acht Duellen stets die Oberhand hatte. Aber bevor es so weit ist, muss Blockx bezwungen werden.
Auch das Nachtspiel gegen Jakub Mensik, das erst um 1:21 Uhr endete, schien Zverev nicht zu ermüden. Er präsentierte sich von Beginn an frisch und fokussiert, nutzte die Doppelfehler des Italieners geschickt aus und zeigte, dass er bereit ist, auch unter schwierigen Bedingungen zu bestehen. Die Konzentration war schlichtweg beeindruckend.
Es bleibt abzuwarten, ob Zverev seine Erfolgsserie in Madrid fortsetzen kann. Doch eines ist klar: Er hat sich in den letzten Jahren einen Namen im Sandplatz-Tennis gemacht. Nach dem verpassten Finale 2022, nachdem er zuvor 2021 und 2018 triumphiert hatte, ruht nun die Hoffnung auf dem vierten Titel in der Caja Mágica. Der Blick gilt bereits den French Open, dem Sandplatz-Höhepunkt des Jahres.
