Zsc lions: andrighetto fällt aus, riedi kehrt zurück!
Zürich – Die ZSC Lions stehen vor dem ersten Halbfinalspiel gegen den HC Davos in einer schwierigen Situation. Während Willy Riedi nach seiner Verletzung wieder auf dem Eis stehen wird, muss das Team von Marco Bayer auf den verletzten Sven Andrighetto verzichten. Die Ausgangslage vor der Serie ist also alles andere als ideal.

Ein sweep, der seinen preis hatte
Der klare 4:0-Sweep gegen den HC Lugano in den Viertelfinals mag beeindruckend wirken, doch die Lions zahlten einen Preis dafür. Neben der Blessur von Willy Riedi, die ihn bereits im Spiel gegen Lugano ausfallen ließ, zog sich auch Sven Andrighetto eine Verletzung zu. Der Zusammenstoß mit Teamkollege Rudolfs Balcers sorgte für weitere Sorgenfalten im Team.
Die gute Nachricht: Willy Riedi ist wieder fit und wird im ersten Spiel gegen Davos an der Seite von Derek Grant und Vinzenz Rohrer zum Einsatz kommen. „Willy hat die Pause gut genutzt, um sich zu erholen“, so ein Teamsprecher. Sein Comeback ist ein willkommener Zuwachs für die Offensive der Lions.
Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass Sven Andrighetto weiterhin ausfällt. Der Nationalstürmer ist noch nicht vollständig fit und wird auch im ersten Halbfinalspiel fehlen. Ein genauer Zeitpunkt für seine Rückkehr ist derzeit nicht absehbar. Die Lions werden den 33-Jährigen von Tag zu Tag neu beurteilen. Es besteht zwar die Hoffnung, dass er im Laufe der Serie wieder einsatzbereit ist, doch im Moment ist er weiterhin außer Gefecht gesetzt.
Die Absenz von Andrighetto ist ein herber Verlust für die ZSC Lions. Der erfahrene Stürmer ist ein wichtiger Bestandteil des Teams und seine Kreativität und Torgefahr werden im Halbfinal gegen Davos fehlen. Die Zahlen sprechen für sich: In der regulären Saison erzielte Andrighetto 14 Tore und gab 27 Assists in 45 Spielen.
Wie sich der Ausfall von Andrighetto auf das Spiel der Lions auswirken wird, bleibt abzuwarten. Marco Bayer muss nun alternative Taktiken finden, um die Lücke im Angriff zu schließen. Die Ausgangslage ist angespannt, aber die ZSC Lions wollen sich nicht entmutigen lassen und sind fest entschlossen, auch ohne ihren Starstürmer erfolgreich zu sein. Das Duell gegen Davos wird zeigen, ob die Lions die notwendige Stabilität besitzen, um die Herausforderung zu meistern.
