Zornespitzen beim huesca-derby: andrada-debakel und bittere strafe drohen
Die Nacht nach dem chaotischen Aragoneser Derby zwischen Real Zaragoza und Huesca liegt eine gedrückte Stimmung über beiden Lagern. Während die Spieler des Huesca sich noch mit den Folgen des eskalierenden Streits auseinandersetzen, zeichnet sich eine harte Strafe für den Auslöser des Tumults, Esteban Andrada, ab.
Andrada fehlt im training – komitee-entscheidung erwartet
Am heutigen Morgen blieb Andrada auffallend abwesend im Trainingsbetrieb des Real Zaragoza. Während die etatmäßigen Stammspieler bereits auf dem Platz standen, um sich auf das anstehende Auswärtsspiel gegen den SD Huesca vorzubereiten, wurde der Torwart nicht gesichtet. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die interne Lage angespannt ist und der Verein sich offenbar auf die bevorstehende Entscheidung des Disziplinarkomitees einstellt. Gerüchte über eine Sperre von mehr als zehn Spielen machen die Runde – eine verheerende Nachricht für den Schlussmann, dessen Zukunft bei den Manolos nun in ernsthafter Gefahr schwebt.
Es ist kaum zu übersehen: Andrada wird voraussichtlich nicht mehr das Trikot des Real Zaragoza tragen. Unabhängig davon, welche Entscheidung der Verein selbst trifft, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Leihe nicht verlängert wird. Seine Strafe wird er somit entweder in Monterrey oder bei einem anderen Verein verbüßen müssen, da ihm nur noch wenige Partien im Trikot der Aragoneser bleiben.

Kollege pulido schweigt – jiménez zeigt reue
Auch Jorge Pulido, der ebenfalls in den Schlagabtausch involviert war, äußerte sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall. Der Innenverteidiger, der sich bei dem tumultartigen Zusammenstoß eine blutige Schwellung zugezogen hatte, soll aber laut Vereinsmitarbeitern trotz der Verletzung für das Spiel gegen den SD Huesca zur Verfügung stehen. Eine bemerkenswerte Tatsache, angesichts der Umstände.
Einen anderen Ton schlug hingegen sein Teamkollege Dani Jiménez an, der ebenfalls für einen Faustschlag gegen Andrada zur Verantwortung gezogen wird. Der Torwart veröffentlichte auf seinen Social Media Kanälen eine Entschuldigung: „Ich möchte meine Reue für das gezeigte Bild zum Ausdruck bringen. Die Anspannung des Moments kann ein solches Verhalten nicht rechtfertigen. Ich bitte um Verzeihung, Fans. Danke für eure Unterstützung.“ Ein Zeichen von Demut und Verantwortungsbewusstsein, das angesichts der explosiven Situation dennoch Hoffnung auf eine baldige Beruhigung gibt.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die Entscheidung des Disziplinarkomitees wird nicht nur die Zukunft von Andrada maßgeblich beeinflussen, sondern auch ein Signal an den gesamten spanischen Fußball senden: Wie geht man mit solchen Ausbrüchen um? Die Spannung ist kaum auszuhalten, während die Fans auf eine klare und gerechte Entscheidung hoffen.
