Bordalás wird ehrenbürger: getafe ehrt fußballhelden

Ein Raunen ging durch den Stadtrat von Getafe: José Bordalás, der Mann, der den Verein mehrfach vor dem Abgrund gerettet hat, wird zum „Hijo Adoptivo“ (Ehrenbürger) ernannt. Die Entscheidung, die bereits am Montag im Gemeinderat einstimmig fiel, ist ein klarer Beweis für die tiefe Verbundenheit zwischen dem Trainer und der Stadt.

Die entscheidung, die für furore sorgt

Die entscheidung, die für furore sorgt

Die Initiative ging von Bürgermeisterin Sara Hernández aus, die sich mit ihrem Vorschlag breite Zustimmung sicherte. Selbst die Anwesenheit der Prinzessin Leonor an der Carlos III Universität konnte die Aufmerksamkeit von Bordalás’ Ehrung ablenken – ein Zeichen für die immense Popularität des Trainers. Die Entscheidung ist mehr als nur eine formale Anerkennung; sie symbolisiert die Dankbarkeit der Getafenser für seine unermüdliche Hingabe und seinen unerschütterlichen Glauben an den Verein.

Bordalás ist eine Legende, nicht nur im spanischen Fußball, sondern vor allem in Getafe. Sein Comeback vor wenigen Monaten löste eine enthusiastische Reaktion aus, die seinesgleichen sucht. Die Fans strömten in den frühen Morgenstunden zum Trainingsgelände, um ihn zu begrüßen – ein Beweis für die emotionale Bindung, die er mit der Stadt aufgebaut hat. Auch in dieser Saison, in der die Mannschaft mit einem der schmalsten Kader der Liga kämpft, schenkt Bordalás keinen Widerstand.

Die Verhandlungen für das offizielle Zeremoniell laufen bereits auf Hochtouren. Die Stadtverwaltung arbeitet fieberhaft daran, einen Termin festzulegen, der es möglichst vielen Fans ermöglicht, an der Ehrung teilzunehmen. Es wird erwartet, dass die Veranstaltung zu einem großen Fußballfest wird, bei dem die Verdienste von José Bordalás gewürdigt und seine unvergesslichen Momente im Trikot von Getafe gefeiert werden.

Die Tatsache, dass die Mannschaft trotz schwieriger Umstände um Europa kämpft, unterstreicht Bordalás' taktisches Können und seine Fähigkeit, aus seinen Spielern das Maximum herauszuholen. Die Zahl spricht für sich: 27 Punkte aus 25 Spielen, trotz eines dünnen Kaders. Ein Beweis für den unbedingten Willen und die Leidenschaft, die er in die Mannschaft einbringt.