Yakin nominiert sanches zurück – schweiz startet wm-countdown ohne experimente

Kein Neuling, dafür vier Rückkehrer: Murat Yakin hat sein 24-köpfiges Aufgebot für die letzte Länderspielpause vor der WM 2026 benannt. Alvyn Sanches steht erstmals seit November wieder im Kader, doch die wirkliche Überraschung bleibt aus – der Trainer verzichtet im WM-Jahr auf Risiko.

Die rückkehrer und der verletzte brecher

Sanches (YB), Ardon Jashari (AC Milan), Filip Ugrinic und Eray Cömert (Valencia) rücken nach ihren Auszeiten wieder ins Aufgebot. Noah Okafor hingegen fehlt trotz geplanter Nominierung – eine Muskelverletzung setzt dem 22-jährigen Flügelspieler einen Strich durch die Rechnung. Die Nati-Mediziner rechnen mit einer Pause von zwei Wochen, das Testspiel-Doppel gegen Deutschland und Norwegen kommt zu früh.

Captain Granit Xhaka führt wie erwartet den Stamm an, doch hinter den etablierten Namen wird die Luft dünn. Thun, Tabellenführer der Super League, liefert keinen einzigen Feldspieler. Kastriot Imeri hält sich als einziger Berner Oberländer überhaupt auf der Pikettliste warm – ein Fakt, der in der Romandie für Stirnrunzeln sorgt.

Die u-21 wird zum wartezimmer

Die u-21 wird zum wartezimmer

Während Yakin auf Bewährtes setzt, nutzen seine Kollegen von der U-21 den März, um Talente zu schleifen. Sascha Britschgi und Zachary Athekame absolvieren dort ein Vorspiel für den grossen Sprung. Athekame, nach wie vor im Fokus der nigerianischen FA, signalisierte seinem Klub und der Swiss Football Association, dass er sich für die Natirot entschieden hat – ein kleiner Sieg im Kampf um jeden einzelnen Akteur.

86 Tage trennen die Schweiz noch vom WM-Auftakt gegen Katar. Für Yakin ist das Testspiel-Doppel der letzte Check, bevor er den Kader von 24 auf 23 reduzieren muss. Wer jetzt nicht dabei ist, kann im Sommer nur noch zuschauen. Die Uhr tickt.