Woodcroft bleibt tigers-coach: historische hauptrunde als fundament
Straubing. Überraschung? Eher keine. Craig Woodcroft wird auch in der Saison 2026/27 das Ruder bei den Straubing Tigers übernehmen. Der 56-Jährige, der im Februar 2025 Tom Pokel ablöste, hat die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit zu einer bemerkenswerten Leistung geführt – und die Verantwortlichen wollen diesen Weg konsequent weitergehen.

Ein rekordjahr, das vertrauen schenkt
Die Entscheidung des Klubs ist wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Tigers unter Woodcrofts Führung die beste Hauptrunde in der Vereinsgeschichte hingelegt haben. 101 Punkte – eine Zahl, die für sich spricht und das Fundament für eine ambitionierte Zukunft legt. Jason Dunham, der sportliche Leiter, lobte Woodcrofts Arbeit: „Er hat unserer Mannschaft eine klare Struktur und eine erkennbare Spielidee gegeben. Die Entwicklung, die das Team seit seinem Einstieg genommen hat, stimmt uns absolut positiv.“
Doch der Triumph der Hauptrunde wurde im Viertelfinale der Playoffs abrupt beendet. Gegen die Eisbären Berlin, die später den Titel gewannen, scheiterten die Tigers. Ein bitterer Rückschlag, aber Woodcroft blickt optimistisch in die Zukunft. „Der Weg zu einem Championship-Team ist lang“, so der Coach, „aber ich bin angesichts der Schritte, die das Team und die Organisation in diesem Jahr unternommen haben, sehr zuversichtlich.“
Die Tigers stehen vor einer neuen Herausforderung. Es gilt, die Erfolge der vergangenen Saison zu verfestigen und das Team weiterzuentwickeln. Woodcroft weiß, dass dies harte Arbeit erfordert, aber er ist bereit, diese Aufgabe anzunehmen. „Ich bin dankbar für die Gelegenheit und freue mich auf die nächsten Schritte“, betonte er.
Was niemand so recht beachtet hat: Die Konstanz in der Defensive, die Woodcroft forcierte, führte zu einer deutlichen Reduktion der Gegentore. Das Team lernte, als Einheit zu verteidigen, und das zahlte sich aus. Es wird spannend zu sehen, ob die Tigers diese Entwicklung im kommenden Jahr fortsetzen und den erhofften Titel holen können. Die Zeichen dafür stehen gut – solange der erfahrene Coach das Zepter weiterhin in die Hand nimmt.
