Wnba-erfahrung und wm-fieber: geiselsöder und bühner im exklusiv-interview

Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner, zwei deutsche Basketball-Talente, erleben gerade eine faszinierende Zeit in der WNBA. Mit dem WNBA-Neuling Portland Fire sind sie auf einer aufregenden Mission und blicken voller Vorfreude auf die Heim-WM 2026. Im Exklusiv-Interview mit Sport1 plaudern sie über ihre Erfahrungen in den USA, die Herausforderungen und die besondere Atmosphäre, die den Frauensport in den Staaten prägt – und verraten, wie sie sich auf das große Ereignis im eigenen Land vorbereiten.

Ein neuer rhythmus und physische hürden in der wnba

Für Frieda Bühner ist der Schritt in die WNBA ein neues Kapitel. "Es geht alles so schnell", gesteht sie im Interview. Zehn Spiele sind vergangen, und sie spürt langsam, wie sie ihren Rhythmus findet. Der Basketball wird physischer gespielt, und Bühner arbeitet hart daran, ihre Finishes zu verbessern und sich an die Intensität der Liga zu gewöhnen. Besonders stolz ist sie auf den Upgrade ihres Development Player Vertrags auf einen Standardvertrag. Ein Zeichen dafür, dass ihre harte Arbeit Früchte trägt.

Luisa Geiselsöder, die bereits im vergangenen Jahr bei den Dallas Wings Erfahrung sammelte, weiß, worauf es ankommt. "Wir sind die junge Generation, die jetzt Geschichte schreiben kann", betont sie. Die Portland Fire sind zwar nicht mehr der Neuling, den sie 2000-2002 waren, aber die Unterstützung für Frauensport in Portland ist enorm. "Die Halle ist voll, die Stimmung ist super. Es macht einfach Spaß, das zu erleben!"

Deutsche teamkolleginnen im amerikanischen kontext

Deutsche teamkolleginnen im amerikanischen kontext

Die beiden Deutschen unterstützen sich gegenseitig in der Fremde. Luisa Geiselsöder zeigt Frieda Bühner die besten Spots in Portland und hilft ihr, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. "Unser Verhältnis ist sehr gut. Es ist schön, jemanden zu haben, der einen kennt und mit dem man sich auf Deutsch austauschen kann", so Bühner. Geiselsöder ergänzt: "Wir arbeiten weiter an unserer Connection, die sich dann auch zur Nationalmannschaft überträgt."

Respekt vor den stars und der wachsenden begeisterung für deutschen basketball

Respekt vor den stars und der wachsenden begeisterung für deutschen basketball

Auch wenn sie gegen absolute Superstars wie Caitlin Clark und Breanna Stewart spielen, bleiben die beiden Deutschen besonnen. Bühner räumt ein, dass die Atmosphäre in den Hallen überwältigend sein kann, aber betont: "Ich habe Respekt vor allem, nicht nur wegen ihres Starfaktors." Die beiden Spielerinnen spüren die wachsende Begeisterung für deutschen Basketball, besonders in den sozialen Medien. "Wir merken, dass wir uns immer weiterentwickeln", freut sich Bühner.

Die heim-wm 2026 – ein einmaliges erlebnis

Die heim-wm 2026 – ein einmaliges erlebnis

Die Vorfreude auf die Heim-WM im September 2026 ist riesig. Bühner spricht von einem "Once-in-a-Lifetime-Moment" und betont, wie wichtig es ist, mit ihren Teamkolleginnen zusammenzuspielen und eine Medaille zu gewinnen. Geiselsöder stimmt zu: "Wir hoffen, dass Deutschland kommt und uns unterstützt. Wir freuen uns extrem darauf." Die Chance, vor heimischem Publikum Geschichte zu schreiben, ist für beide Spielerinnen ein großer Anreiz. Die WNBA hat ihnen gezeigt, dass mit harter Arbeit, Teamgeist und Leidenschaft alles möglich ist, und sie sind bereit, diese Erfahrung in die Nationalmannschaft einzubringen.

Die Saison in der WNBA ist noch jung, aber die Zeichen stehen gut für Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner. Sie haben nicht nur ihre persönliche Entwicklung vorangetrieben, sondern tragen auch dazu bei, den deutschen Basketball auf internationaler Bühne weiter zu stärken. Und mit der Heim-WM 2026 in Sichtweite, blicken sie voller Zuversicht und Tatendrang in die Zukunft. Die deutsche Nationalmannschaft kann sich glücklich schätzen, auf zwei solch talentierte und ambitionierte Spielerinnen zählen zu können.