Wm 2026: wo die stars ihren lebensunterhalt verdienen!

Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika wirft ein Schlaglicht auf eine überraschende Entwicklung: Immer mehr Nationalspieler ziehen es vor, im Ausland zu kicken. Eine Analyse zeigt, wo die WM-Teilnehmer tatsächlich Geld verdienen – und die Zahlen sind beeindruckend.

Die englische premier league als magnet für top-talente

Wer einen Blick auf die Kader der 48 WM-Teilnehmer wirft, kommt zu dem Schluss: England ist der unangefochtene Spitzenreiter, wenn es um die Anstellung von Nationalspielern geht. Ganze 200 Akteure aus verschiedenen Nationen verdienen ihr Geld in den britischen Ligen. Das ist mehr als jeder andere Fußballverband der Welt.

Doch die Verteilung ist noch interessanter. Deutschland liegt mit 109 Spielern weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Frankreich und Spanien mit jeweils 86 Vertretern. Hierbei fällt auf, dass Josue Duverger, Torhüter des deutschen Fünftligisten FC Cosmos Koblenz, im Kader der haitianischen Nationalmannschaft steht – ein Beweis dafür, dass Fußballtalente auch in unerwarteten Ecken der Welt zu finden sind.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der globale Fußballmarkt ist eng miteinander verwoben. Top-Klubs wie Manchester City stellen mit 19 Spielern die meisten WM-Akteure, dicht gefolgt vom FC Bayern München mit 18 Spielern. Auch die Champions-League-Finalisten FC Arsenal und Paris Saint-Germain sind stark vertreten.

Besonders bemerkenswert ist die Situation in Katar und Saudi-Arabien, wo lediglich 25 Spieler in ihren heimischen Ligen unter Vertrag stehen. Der Rest spielt im Ausland und profitiert von höheren Gehältern und besseren Trainingsbedingungen.

Die FIFA verzeichnet insgesamt 449 Klubs aus 71 Ländern, die Spieler zu den WM-Kadern entsenden – ein Spiegelbild der Globalisierung des Fußballsports.

Die Dominanz Englands im internationalen Fußball wird durch diese Zahlen einmal mehr unterstrichen. Manchester City allein stellt mit 19 Spielern eine beachtliche Anzahl an WM-Teilnehmern. Man muss sich fragen, wie Trainer Enzo Maresca die Vorbereitung auf die neue Saison gestalten wird, wenn so viele Schlüsselspieler fehlen.

Die bayern-bilanz: ein zeichen der internationalität

Die bayern-bilanz: ein zeichen der internationalität

Auch der FC Bayern München ist mit 18 Spielern in den WM-Kadern vertreten, was die internationale Ausrichtung des deutschen Rekordmeisters unterstreicht. Die Konkurrenz ist groß, die Erwartungen hoch.

Die WM 2026 wird nicht nur ein sportliches Großereignis sein, sondern auch ein Spiegelbild der wirtschaftlichen und sozialen Kräfteverhältnisse im globalen Fußball. Die Frage ist, ob diese Entwicklung langfristig nachhaltig ist und ob die heimischen Ligen in der Lage sind, mit den Top-Ligen um die besten Talente zu konkurrieren.

Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Teams von dieser internationalen Besetzung profitieren und welche unter der Abwesenheit ihrer Stars leiden werden. Eines ist jedoch sicher: Die WM 2026 wird ein Fußballfest der Superlative sein, das die Welt in seinen Bann ziehen wird.