Dfb-stars gönnen sich kaffee-pause – und überraschen chicago!

Chicago bebte nicht nur vor WM-Fieber, sondern auch vor der unerwarteten Anwesenheit einiger deutscher Nationalspieler. Statt auf großen Auftritten konzentrierten sich Manuel Neuer und sein Team auf eine kleine Auszeit – und landeten in einem charmanten Café, das sein Besitzer nun so schnell nicht vergessen wird.

Ein highlight für den café-besitzer farhet

Ein highlight für den café-besitzer farhet

Wenige Wochen nach der Eröffnung seines ersten Cafés, dem „Hevi.cafe“, erlebte Farhet einen Moment, der aus einem Film stammen könnte. Die Nationalspieler, die sich in Chicago auf die WM vorbereiten, suchten die Kaffeestube auf. Zuerst tauchten Neuer und Jonas Urbig auf, gefolgt von einer weiteren Welle von Fußballstars: Waldemar Anton, Florian Wirtz, Nick Woltemade, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Kai Havertz und Pascal Groß. „Es war wie im Traum“, gestand Farhet im Gespräch mit Sport1, sichtlich überwältigt von der Situation. Er gab zu, nicht alle Spieler sofort erkannt zu haben, doch als Kimmich auftauchte, war die Aufregung kaum noch zu bändigen.

Die Distanz zwischen dem Café und dem luxuriösen Waldorf Astoria, dem Teamhotel der Nationalmannschaft, beträgt lediglich zehn Minuten. Doch die Wirkung war immens. Die Spieler zeigten sich erfrischt und entspannt, interagierten mit Farhet und seinen anderen Gästen. „Sie waren super nett und haben ganz normal mit uns gequatscht“, so der Barista.

Besonders der kurdische Kaffee stach hervor. „Ich habe ihnen diesen empfohlen – und er schmeckte ihnen auch!“, lachte Farhet. Kimmich gönnte sich sogar einen Espresso nach dem ungewöhnlichen Getränk, während die anderen Flat Whites bevorzugten. Ob mit Kuh- oder Hafermilch? Diese Details entgingen Farhet angesichts der Aufregung.

Die Abrechnung war ebenfalls ein überraschendes Erlebnis. Farhet verriet, dass die Spieler gemeinsam zahlten und großzügiges Trinkgeld gaben. „Das war wirklich toll“, bedankte er sich.

Nach dem Besuch teilten die Nationalspieler ein Foto mit Farhet in den sozialen Medien, was zu einer Flut von Nachrichten für den Barista führte. Ein Comeback ist zwar nicht garantiert, doch Farhet zeigte sich begeistert: „Sie sind natürlich immer herzlich willkommen!“

Während die Weltöffentlichkeit die Vorbereitungen der DFB-Elf auf die WM verfolgt, scheint ein kleiner Moment der Normalität in Chicago gefunden worden zu sein. Die Spieler genießen ihre Freizeit, schätzen die Anonymität und haben in Farhet einen neuen Fan gewonnen – und ein Café, das für immer einen besonderen Platz in der deutschen Fußballgeschichte einnehmen wird.