Wm 2026: finanzierungsprobleme gefährden austragungsorte in den usa

Kurz vor dem anpfiff: wm-austragungsorte in gefahr

Nur noch rund 100 Tage vor dem Eröffnungsspiel der XXL-Weltmeisterschaft 2026 (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Kanada und Mexiko drohen plötzlich Finanzierungsprobleme. Die für ein Mega-Event geplanten Spiele könnten verschoben oder sogar abgesagt werden. Hauptgrund sind ausbleibende Bundesmittel in den USA, die für Sicherheitsvorkehrungen vorgesehen waren.

Millionen fehlen: bostoner vorort foxborough besonders betroffen

Millionen fehlen: bostoner vorort foxborough besonders betroffen

Besonders kritisch ist die Situation im Vorort von Boston, Foxborough, wo sich das Gillette Stadium der New England Patriots befindet. Hier sind sieben WM-Spiele geplant, darunter auch ein Viertelfinale. Bill Yukna, Mitglied des örtlichen Verwaltungsrats, macht deutlich: „Das Geld muss hier sein!“ Die Gemeinde mit rund 18.000 Einwohnern möchte nicht auf den Kosten für die Sicherheit sitzen bleiben.

7,8 Millionen dollar für sicherheitsmaßnahmen benötigt

7,8 Millionen dollar für sicherheitsmaßnahmen benötigt

Konkret fehlen rund 7,8 Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen in Foxborough. Ohne diese Mittel droht der Verlust der Veranstaltungs-Lizenz. Yukna warnt: „Es sind sieben Super Bowls hier und 39 Tage Sicherheitsabdeckung. Das ist nicht klein und darf nicht unterschätzt werden.“ Die Gemeinde betont, dass es nicht um böswillige Absichten gehe, sondern um den Schutz der Bürger.

Weitere städte schlagen alarm: „katastrophale“ folgen befürchtet

Weitere städte schlagen alarm: „katastrophale“ folgen befürchtet

Auch andere Städte melden Probleme. Ray Martinez, operativer Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees in Miami, warnt vor „katastrophalen“ Folgen für Planung und Koordination, sollten bis Ende März 70 Millionen Dollar fehlen. Dies könnte das geplante Fan-Festival gefährden. Ursprünglich waren 625 Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen zugesagt worden, die Summe wurde später auf 250 Millionen Dollar erhöht, jedoch sind die Gelder aufgrund einer teilweisen Haushaltssperre eingefroren.

Sicherheitsbedenken auch in kanada und mexiko

Neben elf Spielorten in den USA sind auch Toronto und Vancouver in Kanada sowie Mexico City, Monterrey und Guadalajara in Mexiko Gastgeberländer. Dort bestehen zusätzliche Sicherheitsbedenken aufgrund der angespannten Lage. Dies wirft weitere Fragen nach der reibungslosen Durchführung der WM auf.

Optimismus trotz sorgen: massachusetts-gouverneurin gibt entwarnung

Trotz der aktuellen Probleme zeigt sich die Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, optimistisch: „Es wird stattfinden.“ Gleichzeitig mahnt sie: „Wir müssen nur sicherstellen, dass die Kosten gedeckt sind.“ Die Zeit drängt, und die Sorgen um die Durchführung der WM 2026 wachsen.

Auswirkungen für fans und teams

Sollten Spielorte tatsächlich ausfallen, wären tausende Fans betroffen, insbesondere bei Spielen von England und Schottland. Die Organisatoren stehen vor großen Herausforderungen, um sicherzustellen, dass das Turnier ein Erfolg wird. Eine schnelle Lösung der Finanzierungsprobleme ist daher unerlässlich.