Zsc lions fegen lugano raus – malgin enthüllt das geheimnis
Die ZSC Lions sind nicht einfach nur ins Halbfinale marschiert – sie haben Lugano mit einem blanken 4:0 versenkt. Denis Malgin lachte nach dem 2:1 in der «Cornèr Arena» nicht lange. Er zog die Bremse. «Wir können noch besser», sagte er. Dabei hatte er gerade beide Tore gemacht oder vorbereitet. Ein Sweep, der keine Fragen offen lässt.
80 Blockschüsse – die mauer hinter dem sieg
Die Statistik ist kein Druckfehler: 83 Schüsse haben die Zürcher in der Serie abgeblockt. Das ist kein Zufall, sondern Kalkül. Malgin spricht vom «Playoff-Modus», den seine Mannschaft inzwischen im Gen habe. «Wir wissen, dass hinten Null stehen muss, bevor wir vorne jubeln.» Das 2:1 war ein Lehrstück: Balcers trifft, Kupari glich aus, Malgin schlägt zurück. Dreaktion, Konter, Eis.
Lugano war lange das spielbestimmende Team, aber die Lions liessen keine zweite Chance zu. Jeder Pass in die Slot-Zone wurde gestockt, jeder Schritt mit der Kelle konterkariert. Die Tessiner schossen 34 Mal, trafen einmal – das reicht nicht, wenn das andere Team die Scheibe wie ein Ei behandelt.

Die erfahrung zählt – nicht das talent
Der Unterschied? 28 Playoff-Teilnahmen in Serie für einige ZSC-Stammkräfte, kein Serie-Sieg seit 2018 für Lugano. «Vielleicht hat die Erfahrung von all den Jungs ein bisschen geholfen», sagt Malgin und meint damit genau: Die Lions wissen, wann man kneift. Und wann man zuschlägt.
Jetzt heisst es: Ausruhen, Video schauen, sich neu einstellen. Denn das Halbfinale wartet, und dort wird kein Gegner mehr schenken. Malgin schmunzelt trotzdem: «Wir sind bereit. Aber wir wissen auch: Jetzt wird’s richtig hart.»
