Ter stegen: barcelona plantzt ausleihe – gehaltsprobleme belasten transfer
Barcelona steckt in einem
Dilemma um Torhüter Marc-André ter Stegen. Während der Vertrag des deutschen Nationalkeepers noch bis 2028 läuft, scheint ein festes Engagement des FC Barcelona an der Seite des 34-Jährigen unwahrscheinlich. Stattdessen rückt eine erneute Leihe immer stärker in den Fokus, die jedoch mit erheblichen finanziellen Belastungen für den katalanischen Verein verbunden wäre.
Die gehaltsspirale und die zweifel an der fitness
Die AS berichtet, dass das hohe Gehalt von ter Stegen und die anhaltenden Zweifel an seiner körperlichen Verfassung einen festen Transfer zu einem anderen Verein erheblich erschweren würden. Die Situation ist delikat: Barcelona, weiterhin mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, müsste einen Großteil seines stattlichen Gehalts weiterhin übernehmen, selbst wenn er woanders spielt. Das ist ein teures Unterfangen, das die Flexibilität des Klubs weiter einschränkt.
Die vergangene Saison verdeutlichte die Problematik. Ter Stegen war zwar an Girona ausgeliehen, verpasste aber aufgrund einer Verletzung die Mehrheit der Spiele. Ein bitterer Rückschlag, der die Pläne durchkreuzte und die Frage aufwirft, ob er überhaupt die Konstanz besitzt, die ein Top-Verein von seinem Torwart erwartet. Die Verletzungsgeschichte des Keepers, inklusive eines Patellasehnenrisses, wirft einen langen Schatten.
Sportdirektor Deco soll dergemäß Kopfschmerzen wegen der Situation des Torwarts haben. Die Mundo Deportivo bezeichnete ter Stegen bereits als „heiße Kartoffel“ für Barcelona – ein treffender Ausdruck für die schwierige Lage. Die WM-Hoffnungen platzten im Sommer, ein weiterer herber Schlag für den einst so zuverlässigen Schlussmann.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Eine vorzeitige Vertragsauflösung wäre, so die Berichte, „extrem“ teuer. Die Entscheidung wird nicht nur ter Stegens Karriere beeinflussen, sondern auch die finanzielle Stabilität des FC Barcelona weiter belasten. Die Suche nach einer eleganten Lösung wird sich als Mammutaufgabe erweisen.
