Hormuzstraße: milliarden auf dem spiel, trump greift ein
Rund 150 Tanker stecken derzeit in der Straße von Hormuz fest. Nicht wegen eines Sturms, nicht wegen technischer Probleme – sondern weil Krieg herrscht und weil die Versicherungen wegbrechen. Laut dem Marktforschungsunternehmen Clarksons Research könnten es insgesamt über 3.000 Schiffe sein, die in den Häfen des Persischen Golfs auf eine sichere Durchfahrt warten. Das entspricht vier Prozent der weltweiten Schiffstonnage. Vier Prozent. Die Zahl spricht für sich.
Die straße, die die welt mit energie versorgt
Die Straße von Hormuz ist kein beliebiger Meeresstreifen. Auf gerade einmal 30 Kilometern Breite fließt ein erheblicher Teil des globalen Öl- und Gashandels, dazu Düngemittel, Raffinierungsprodukte und Aluminium. Wer diesen Engpass kontrolliert – oder blockiert –, hält die Weltwirtschaft am Hals. Genau das passiert gerade. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation hat Reedereien bereits aufgefordert, die Region zu meiden. Stärker kann eine Warnung kaum formuliert werden.
Trump schickt garantien, bevor er kriegsschiffe schickt
Donald Trump reagierte schnell. Auf Truth Social kündigte er an, die USA würden Tanker durch die Straße von Hormuz eskortieren, falls nötig. Gleichzeitig erteilte er der United States Development Finance Corporation – der staatlichen Entwicklungsbank, die seit 2019 existiert – einen Sofortbefehl: Sie soll politische Risikoversicherungen und finanzielle Sicherheitsgarantien für den maritimen Handel anbieten, zu einem, wie Trump es nannte, „sehr vernünftigen Preis
