Castellón: von der tabellenführung zum abstiegskampf!

Es ist kaum zu glauben: Nur wenige in Castalia hätten sich zu Beginn der Saison vorstellen können, dass der Castellón nach 32 Spieltagen lediglich 51 Punkte auf dem Konto haben würde. Eine Zahl, die selbst die Buchmacher überrascht – und das, obwohl sie vor einem Jahr noch den Aufstieg in die Segunda gefeiert haben.

Die achterbahnfahrt der castelloneser

Die achterbahnfahrt der castelloneser

Nach vier Jahren Abwesenheit kehrte der Castellón in die Segunda zurück und präsentierte sich zunächst mit einer Leistungskurve, die zwar nicht konstant, aber dennoch vielversprechend war. Ab November schien dann der Durchbruch zu gelingen. Nur eine Niederlage gegen Cádiz, die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung vor Racing Santander – die Zeichen standen auf Aufstieg. Doch die Freude währte nicht lange.

Die jüngsten Ereignisse lassen die Fans den Kopf hängen. In Las Palmas musste man zwar einen Punkt über die Zeit retten, doch die darauffolgenden drei Pleiten gegen Racing, Real Sociedad B und Sporting haben das Bild völlig verzerrt. Die späten Ausgleichstreffer gegen Cultural Leonesa und Albacete wirken wie magere Trostpflaster. Die Bilanz ist erschreckend: Aus den letzten sechs Spielen sprang lediglich ein Zähler heraus – von 18 möglichen Punkten. Nur Cultural Leonesa, Huesca und Córdoba sind in dieser Phase der Saison noch schlechter aufgestellt.

Was einst als Aufstiegskampf begann, mündet nun in einem verzweifelten Ringen um die Playoff-Plätze. Der Abstand zu Las Palmas, das aktuell den sechsten Platz belegt, ist gering – beide Teams teilen sich die 51 Punkte. Doch die aktuelle Form lässt wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende zu. Die Mannschaft scheint in einem negativen Kreislauf gefangen, aus dem sie sich befreien muss.

Das nächste Duell gegen Almería, eines der formstärksten Teams der Segunda, stellt die Castelloneser vor eine enorme Herausforderung. Almería, das bereits in der ersten Halbserie einen Sieg gegen Castellón einfuhr, ist ernsthaft im Aufstiegsrennen und wird nicht locker lassen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Castellón muss schleunigst die Reißleine ziehen, um den großartigen Leistungen der vergangenen Monate nicht zu verschenken. Denn eines ist klar: So kann es nicht weitergehen.