Bayern vor psg: kompany ringt mit der außenverteidiger-frage!
München – Die Vorbereitung auf das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain ist in volle Gange. Doch während die Bayern-Fans bereits vom Henkelpott träumen, beschäftigt den Trainerstab eine heikle Frage: Wer verteidigt am Dienstag gegen Mbappé und Co. die Flügel? Ein Name, der in dieser Diskussion immer öfter fällt: Josip Stanisic, der sich zu einem überraschenden Schlüsselspieler entwickelt hat.
Die mainzer generalprobe: ein déjà-vu?
Der knappe 4:3-Sieg in Mainz erinnerte an das dramatische 3:2 in Freiburg, das als Vorgeschmack auf den Madrider Triumph diente. Alphonso Davies‘ aufmunternder Schrei an Jamal Musiala nach dem Ausgleichstreffer – „One more!“ – und Musialas anschließende Vorlage für Harry Kanes Siegtreffer zeigten den unbändigen Willen einer Mannschaft, die sich niemals aufgibt. Sportdirektor Christoph Freund spürte die „unglaubliche Energie“ im Stadion und betonte: „Wir glauben an uns.“
Kimmich, Neuer und Upamecano fehlten zwar in Mainz, doch die Schlussphase zeigte bereits die Aufstellung, die am Dienstag in Paris auf dem Platz stehen soll. Die Frage ist nur: Wie wird Kompany die Außenverteidiger einsetzen?

Das rätsel um laimer und stanisic
Trainer Vincent Kompany gab bereits vor dem Mainz-Spiel zu: „Keiner von uns weiß, ob Konrad oder Stani besser links oder besser rechts ist. Sie sind beide so effizient.“ In den letzten Wochen lief das Duo meist umgekehrt auf, wobei Stanisic bevorzugt rechts und Laimer links agierte. Doch Kompany schätzt die Vielseitigkeit beider Spieler. „Konni ist nicht Stani, Phonzy ist auch nicht wie die zwei anderen“, erklärte er. „Wenn sie mich jetzt fragen, wer am besten links oder rechts spielt von den beiden … Es ist fast unmöglich zu beantworten.“
Stanisic, einst als Mittelfeldspieler verpflichtet, hat sich zu einem defensiv stabilen und offensiv gefährlichen Rechtsverteidiger entwickelt. Laimer, der sich auch auf der linken Seite wohlfühlt, sammelte in Mainz zwei Assists und kommt in dieser Saison bereits auf 15 Torbeteiligungen. Doch Kompany scheint eine klare Präferenz zu haben: „Warum sollte ich etwas an einer erfolgreichen Elf ändern?“
Die Innenverteidiger werden vermutlich ebenfalls eine Schlüsselrolle spielen, aber die Außenverteidiger sind es, die die Flügel besetzen und Mbappé und Co. den Gefallen verwehren müssen. Die kommenden Tage werden zeigen, wie Kompany die Karten verteilt. Die Fans dürfen gespannt sein.
Denn eines ist klar: Die Bayern sind bereit für das Finale. Die Frage ist nur, ob sie es auch mit der richtigen Außenverteidiger-Konstellation schaffen, den Titel zu holen.