Werner kehrt ins weserstadion zurück – personalsorgen beim rb!
Ole Werner, der ehemalige Erfolgsgarant an der Weser, steht am Samstag als Coach von RB Leipzig erstmals wieder im Weserstadion. Der Abschied vor dreieinhalb Jahren ist noch frisch in Erinnerung, doch Werner scheint sich bereits mit der neuen Rolle abgefunden und betont, sich am Spieltag selbst nicht weiter mit der Vergangenheit auseinandersetzen zu wollen. Doch bevor er die Fans mit seiner Anwesenheit polarisiert, muss er auf einen wichtigen Ausfall verzichten.

Gruda fehlt, ouedraogo kehrt zurück: die personalplanungen vor dem duell
Ein bitterer Rückschlag für RB Leipzig: Brajan Gruda, der in den letzten Spielen mit starken Leistungen glänzte, fällt aufgrund von Adduktorenproblemen, die er sich im DFB-U21-Team zuzog, aus. Der 21-Jährige hatte in der Partie gegen Hoffenheim mit zwei Treffern und einer Vorlage seine Klasse bewiesen, nun muss er pausieren. „Brajan hat leider Adduktorenprobleme von der U 21 mitgebracht. Er wird gegen Bremen nicht zur Verfügung stehen. Wir sind aber guter Dinge, dass es gegen Gladbach schon wieder anders aussieht“, erklärte Werner.
Doch es gibt auch positive Nachrichten: Assan Ouedraogo, der seit Wochen verletzt fehlte, steht dem Team wieder zur Verfügung. Der junge Mittelfeldspieler soll gegen Bremen zwar noch nicht von Beginn an spielen, könnte aber im Laufe der Partie wichtige Impulse setzen. Auch Shootingstar Yan Diomande, der gegen Hoffenheim Schulterschmerzen plagten, ist wieder fit und einsatzbereit.
Im Tor gibt es ebenfalls eine interessante Entwicklung. Peter Gulácsi, der seit Mitte Februar mit einem Innenbandriss kämpfte, kehrt in den Kader zurück, muss aber zunächst Maarten Vandevoordt Platz machen. Werner betonte jedoch, dass Gulácsi weiterhin die Nummer eins im Tor sei und seine Rückkehr behutsam vorbereitet werde. „Es geht darum, dass wir Woche für Woche gut aufgestellt sind. Wir müssen da jetzt nichts übers Knie brechen.“
Die Nationalmannschaft im Fokus: Hoffnung für Leipzigs Talente
Angesprochen auf die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft äußerte sich Werner zurückhaltend, ließ aber durchblicken, dass er großen Wert auf die Förderung junger Talente legt. Ridle Baku, Benjamin Henrichs, Ouedraogo und Gruda könnten bei der anstehenden EM ebenfalls eine Rolle spielen. „Wenn es nach mir geht, sehen wir sie alle. Es ist immer so vor Turnieren, dass sich der Kader noch mal ändert, und ich denke, dass für keinen der Genannten der Zug schon abgefahren ist.“ Die Zukunftsaussichten für die Leipziger Talente scheinen somit vielversprechend.
Die Partie gegen Bremen verspricht ein spannendes Duell zu werden, geprägt von persönlichen Geschichten und taktischen Überlegungen. Werner muss nun zeigen, dass er die Personalsorgen meistern und seine Mannschaft zu einem Sieg führen kann – zurück im Stadion, in dem er einst so erfolgreich war.
