Werder bremen – tiefer als je zuvor? die alarmierenden fakten

Ist werder bremen wirklich schlechter als in der abstiegssaison?

Die Stimmung in Bremen ist am Tiefpunkt. Nach der erneuten Niederlage gegen die TSG Hoffenheim, einem klaren 0:2 im eigenen Weser-Stadion, wächst die Besorgnis. Die Fans fassen langsam aber sicher die düstere Erkenntnis: Könnte es Werder Bremen noch schlechter gehen, als in der katastrophalen Saison 2020/21, die mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga endete?

Alarmierende zahlen: ein vergleich

Alarmierende zahlen: ein vergleich

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Nach 19 Spieltagen hat Werder Bremen lediglich 18 Punkte auf dem Konto. Das entspricht einem Schnitt von mageren 0,95 Punkten pro Spiel. Im Vergleich dazu holte Werder unter Trainer Florian Kohfeldt im Jahr 2020/21 zu diesem Zeitpunkt noch 22 Punkte (1,15 Punkte pro Spiel) und stand deutlich komfortabler im Mittelfeld der Tabelle.

Die sieglos-serie: ein teufelskreis

Die sieglos-serie: ein teufelskreis

Die aktuelle Serie ist beängstigend. Das 0:2 gegen Hoffenheim war bereits das neunte Spiel in Folge, in dem Werder Bremen nicht gewinnen konnte. Der letzte Sieg liegt schon lange zurück, am 7. November 2025 gegen den VfL Wolfsburg. Eine ähnliche Durststrecke gab es zwar auch 2020/21, aber danach folgte zumindest ein Hoffnungsschimmer. Jetzt scheint die Mannschaft in einem tiefen Loch zu stecken.

Das problem im sturm: wo bleiben die tore?

Das problem im sturm: wo bleiben die tore?

Ein großes Problem ist die mangelnde Durchschlagskraft im Sturm. Erst am 18. Spieltag konnte Jovan Milosevic den Bann brechen und das erste Tor durch einen klassischen Mittelstürmer erzielen. Zuvor hatten Victor Boniface und Keke Topp keine Treffer erzielt. 2020/21 hatten Niclas Füllkrug, Davie Selke und Josh Sargent zumindest noch einige Tore auf ihrem Konto.

Die tordifferenz: ein deutliches warnsignal

Die tordifferenz: ein deutliches warnsignal

Die Tordifferenz von -16 ist alarmierend. Werder Bremen hat bisher 21 Tore erzielt, aber bereits 37 Gegentreffer kassiert. Nur der 1. FC Heidenheim hat eine noch schlechtere Tordifferenz (-25). Im Jahr 2020/21 sah es hier deutlich besser aus: 24 Tore für und 27 Gegentore.

Torlose spiele: ein beklemmendes bild

Fünf der letzten Spiele blieben ohne eigenen Treffer. Eine solche Torarmut ist beunruhigend und zeigt, dass Werder Bremen große Schwierigkeiten hat, sich Torchancen zu erarbeiten und diese auch zu verwerten. In der Saison 2020/21 gab es keine vergleichbaren Serien. Das zeigt, wie dramatisch sich die Situation im Vergleich zur Abstiegssaison verschlechtert hat.

Was bedeutet das für die zukunft?

Die Lage ist ernst. Trainer Horst Steffen steht unter Druck, obwohl ihn Sportchef Clemens Fritz aktuell noch unterstützt. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren und die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu bewahren. Es ist eine Zitterpartie, die sich die Werder-Fans in dieser Form kaum erträumt haben.