Werder bremen schreibt fußballgeschichte: pokalsieg vor 33 jahren!

Ein 6. Mai, der in die Annalen des deutschen Fußballs eingehen wird: Vor 33 Jahren, am 6. Mai 1992, triumphierte Werder Bremen im Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen AS Monaco. Ein Tag voller Dramatik, der nicht nur den Jubel der Norddeutschen auslöste, sondern auch eine bittere Niederlage für den 1. FC Köln bereithielt.

Zwei deutsche klubs kämpfen um ruhm – nur einer siegt

Während die Bremer in Lissabon den Pokal in den Himmel stemmten, scheiterte der 1. FC Köln im selben Jahr im UEFA-Cup an Real Madrid. Der Kontrast konnte kaum größer sein. Doch Werder Bremen hatte nicht nur das Endspiel im Blick, sondern auch ein Viertelfinale, das bis heute für Gesprächsstoff sorgt: das Duell gegen Galatasaray Istanbul.

Dieter Eilts, eine Legende des Vereins, blickt zurück: „Das werden wir nie vergessen.“ Das Hinspiel in Bremen ging zwar mit 2:1 an die Grün-Weißen, doch das Rückspiel in Istanbul entwickelte sich zu einem Spektakel unter extremen Wetterbedingungen. Thomas Wolter, der das Spiel damals verfolgte, ist sich sicher: „Ich bin heute noch überzeugt davon, dass nur angepfiffen wurde, weil das Spiel live im Fernsehen übertragen wurde.“

Ein pfütze rettet werder vor dem aus

Ein pfütze rettet werder vor dem aus

Kurz vor Schluss drohte für Werder Bremen das Desaster. Oliver Reck war überwältigt, der Ball sollte ins leere Tor rollen – doch stattdessen blieb er in einer Pfütze liegen, unmittelbar vor der Torlinie. Ein Glücksfall, der die Norddeutschen im Spiel hielt und letztendlich den Weg ins Finale ebnete. Klaus Allofs und Wynton Rufer besiegelten den Triumph mit ihren Treffern.

Kölner wunder gegen real bleibt aus

Die Kölner hingegen hatten nach einer deutlichen 1:5-Niederlage im Hinspiel in Madrid ein nahezu unmögliches Unterfangen vor sich. Ein 2:0-Sieg im Rückspiel in Berlin durch Tore von Uwe Bein und Ralf Geilenkirchen reichte nicht aus, um das Wunder zu vollziehen. „In Köln hätten wir es geschafft“, so Allofs, der damals noch im Trikot der Geißböcke spielte. Die Zuschauer-Ausschreitungen im Halbfinale führten dazu, dass der 1. FC Köln das Endspiel nicht in seinem Müngersdorfer Stadion austragen durfte – ein weiterer herber Schlag für die Fans.

Die Erinnerungen an diesen 6. Mai 1992 sind tief in der Fußballgeschichte verwurzelt. Ein Tag, der den Triumph von Werder Bremen und die bittere Enttäuschung des 1. FC Köln für immer miteinander verbindet. Der Pokalsieg von Bremen ist ein Beweis dafür, dass Kampfgeist, Glück und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen zum Erfolg führen können.