Arsenal stürmt ins champions-league-finale – und verabschiedet griezmann!
London ist am Rande des Champions-League-Jubels! Arsenal hat sich dank einer beeindruckenden Defensivleistung und taktischer Reife gegen Atlético Madrid ins Finale der Königsklasse gespielt. Ein historischer Abend für die Gunners, der gleichzeitig das Ende einer Ära für Antoine Griezmann markiert.
Die gunners pflügen durch die champions league
Nachdem die Mannschaft von Mikel Arteta bereits in der Gruppenphase ohne Punktverlust die Liga-Phase überstand und dabei beeindruckende Siege gegen Bayern München und Inter Mailand feierte, demonstrierte Arsenal auch im Halbfinale gegen Atlético Madrid ihre Dominanz. Einziges Manko: Qairat Almaty gelang es, in einem irrelevanten Gruppenspiel ein Tor zu erzielen. Ansonsten stand die Abwehr der Gunners einem Torrausch näher als Atlético.
Das 1:0 durch Bukayo Saka kurz vor der Halbzeit war der verdiente Lohn für eine kontrollierte Vorstellung. Atlético wirkte ideenlos und fand kaum Mittel, die gut organisierte Gunners-Defensive zu knacken. Victor Gyökeres hätte den Sieg sogar noch höher in die Höhe treiben können, sollte man die vergebenen Chancen berücksichtigen.
Eine „Ergebnismaschine“, wie Matthias Sammer das Team nannte, präsentierte sich in der Champions League in ihrer stärksten Form. Nur sechs Gegentore in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Gegen Bayer Leverkusen, Sporting Lissabon und nun Atlético Madrid demonstrierte Arsenal die Fähigkeit, sich in entscheidenden Momenten zu fokussieren und den Sieg über die Ziellinie zu bringen.

Griezmanns abschied ohne titel
Für Antoine Griezmann endete der Abend mit einem bitteren Nachgeschmack. Der französische Star, der in seiner Karriere stets alles gab, verabschiedete sich ohne Titelgewinn von der europäischen Bühne. Seine Bemühungen waren sichtbar, doch die Arsenal-Defensive ließ kaum Durchlässigkeit zu. Seine 66 Minuten auf dem Platz spiegelten die insgesamt enttäuschende Leistung von Atlético wider – eine Mannschaft, die in der Saison zwar 35 Tore erzielte, im Halbfinale aber zu ihren ursprünglichen, defensiv ausgerichteten Tugenden zurückkehrte.

Ein historischer abend für arsenal – und der beast mode erwacht
20 Jahre mussten die Arsenal-Fans warten, um wieder einen Halbfinaleinzug in der Champions League zu bejubeln. Das letzte Mal endete die Reise abrupt gegen den FC Barcelona, begünstigt durch eine Roten Karte von Jens Lehmann. Dieses Kapitel scheint nun endgültig abgeschlossen. Mikel Arteta hat eine Mannschaft geformt, die zwar kein Feuerwerk präsentiert, aber im Finale keinerlei Angst haben muss – unabhängig davon, wer sich im Parallelhalbfinale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain durchsetzt.
„Es ist so schön für Arsenal, für die Fans. Es ist eine wunderbare Geschichte, die einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat“, sagte ein glücklicher Bukayo Saka nach dem Spiel. Trainer Arteta hatte vor dem Spiel den „Beast Mode“ gefordert – und seine Spieler lieferten. „Es hat heute alles gepasst“, betonte Verteidiger William Saliba, „Du musst offensiv und defensiv alles gewinnen, viel rennen – das haben wir gemacht.“
Die Gunners haben sich einen Platz im Champions-League-Finale in Budapest gesichert. Und die Frage, die sich nun stellt: Welches Spektakel-Team wird ihnen dort gegenüberstehen? Die Antwort darauf wird die Fußballwelt in den nächsten Tagen mit Spannung erwarten.
