Wembanyama trifft mit sirene, cavs zittern trotz harden-show – nba-nacht der extreme

Die Sirene schrillt, der Ball segelt, die Playoffs sind fix – und in Cleveland wird aus einem sicheren Sieg fast noch ein Krimi: Die NBA liefert wieder einmal das volle Programm. Victor Wembanyamas Buzzer-Beater katapultiert San Antonio nach sechs Jahren Durststrecke zurück in die Postseason, während James Harden 36 Punkte wirft und trotzdem bis zur letzten Sekunde zittern muss.

Spurs back – wembanyama erlöst san antonio

101:100 – die Ziffern stehen für ein Epos. Victor Wembanyama fängt den letzten Ball, zieht aus 18 Fuß ab, trifft, läuft nicht einmal jubelnd weg, sondern bleibt stehen, als hätte er gerade nur den Kaffee bestellt. 34 Punkte, 12 Rebounds, eine Defensiv-Presse, die Phoenix die Luft abschnürt – und die Spurs sind wieder da, wo sie hingehören: in den Playoffs. Die Suns vergeben zwei Freiwürfe, verlieren den Ball, kassieren den Korb – Saison vorbei, Durststrecke beendet.

Cavs ohne mitchell – harden rettet mit 36, dann wird

Cavs ohne mitchell – harden rettet mit 36, dann wird's eng

Ohne Donovan Mitchell sollte es eigentlich ein Spaziergang werden – wurde es aber nicht. Cleveland führt schon mit 29, dann kommt Chicago mit Josh Giddey (19 Assists) und einem 14:0-Run zurück. Auf einmal steht’s 117:116, 23 Sekunden bleiben. James Harden zieht den Jumper, Evan Mobley klatscht 26 Punkte und 14 Rebounds aufs Statistiksheet, und Dennis Schröder liefert von der Bank neun Punkte – genug, um die Bulls auf Distanz zu halten. Am Ende zählt nur das W: 119:116.

Hornets feuern 21 dreier – orlando versinkt

Hornets feuern 21 dreier – orlando versinkt

Charlotte trifft, was fliegt – und trifft wieder. Coby White (27), Brandon Miller (25) und LaMelo Ball (20) schrauben die Hornets auf 21 Dreier, Orlando kassiert eine 111:130-Klatsche. Paolo Banchero stemmt sich mit 20 Punkten dagegen, Desmond Bane wirft 24 – doch der Magic-Kopf ist woanders. Coach Jamahl Mosley fliegt im zweiten Viertel vom Feld, Tristan da Silva und Moritz Wagner kommen zusammen auf neun Punkte – ein Abend, den man in Orlando schnell vergessen will.

Pistons ohne cunningham – duren dominiert die zone

Pistons ohne cunningham – duren dominiert die zone

Jalen Duren braucht keinen Cade Cunningham, um aufzutrumpfen. 24 Punkte, 11 Rebounds, Saison-Double-Double Nummer 37 – Detroit walzt Washington 117:95 nieder. Die Pistons erzielen 66 Zähler in der Zone, die Wizards rutschen auf 14 Niederlagen in Serie ab. Ein Run hier, ein Run da – am Ende zählt nur die pure Dominanz unter dem Korb.

Rookie-sensation: edgecombe lässt kings alt aussehen

Rookie-sensation: edgecombe lässt kings alt aussehen

VJ Edgecombe spielt sich in einen Rausch: 38 Punkte, 11 Assists, 7 Rebounds – und das als Erstsemester. Die 76ers deklassieren Sacramento 139:118, Justin Edwards wirft 32 dazu, Joel Embiid und Tyrese Maxey gucken nur von der Bank. Die Kings finden kein Mittel, Maxime Raynaud trifft zwar 30 – aber verlieren trotzdem. Edgecombe? Der Name steht ab sofort auf jedem Scout-Zettel der Liga.

Die Nacht gehört den Jungen, den Franzosen, den Rookies – und einem Deutschen, der gerade mal vier Punkte wirft, aber trotzdem Teil einer Geschichte ist, die die NBA so unwiderstehlich macht. Die Playoffs rücken näher, die Geschichten werden schärfer – und wer jetzt nicht aufpasst, verpasst den nächsten Korb mit Sirene.