Weltmeisterschaft 2026: 47 teams stehen fest, italien fehlt – drama geht weiter
Die WM-Tür schlägt zu, wieder ohne Italien. Nach dem Elfmeter-Krimi in Zenica steht fest: Die Squadra Azzurra verpasst ihre dritte Weltmeisterschaft nacheinander. Die 47 feststehenden Teilnehmer des Turniers, das am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko eröffnet, sind nun fix – nur ein Platz bleibt offen.

Die letzte fahrkarte entscheidet sich in monterrey
Bolivien oder Irak – wer tritt am frühen Morgen um 05:00 Uhr MESZ in der Estadio BBVA an, kämpft um den 48. Startplatz. Die FIFA hat Teheran grünes Licht erteilt, doch Sicherheitsbedenken verlagern das Play-off in den Norden Mexikos. Ein Sieg würde Irans sportliche Qualifikation zementieren, doch die politische Brisanz bleibt. Infantino pocht auf das „Recht, zu spielen“, doch die Uhr tickt.
Die Nacht der Europäer brachte weitere Brisanz. In der Repesca setzte sich Bosnien-Herzegowina gegen den Vize-Weltmeister durch – ein Ergebnis, das die Gruppenphase erschüttert. Türkei, Tschechien und Schweden komplettieren das europäische Kontingent. Die Schweden schafften das Kunststück, sich über die Nations League zu qualifizieren, obwohl sie in der Gruppenphase nur zwei Remis holten. Ein Scheitern, das zum Erfolg wurde.
Die Debütanten heißen Curaçao, Jordanien, Kap Verde und Usbekistan – Namen, die künftig auf den Trikots der Fans stehen werden. Die DR Kongo kehrt nach 52 Jahren unter neuem Namen zurück. Die Geschichte wiederholt sich, nur die Fahnen wechseln.
Die Gruppen sind verteilt, der Spielplan wächst auf 104 Partien. Die längste WM aller Zeiten beginnt – und endet vielleicht mit einem Finale ohne den amtierenden Europameister. Die Ironie des Fußballs: Wer zuletzt jubelte, darf diesmal zuschauen.
