Waterpolo-legende und co-präsident geehrt: sport setzt auf gesundheit!

Ein doppelter Applaus für Jennifer Pareja und Alejandro Blanco: Die ehemalige Waterpolo-Star und der Präsident des Spanischen Olympischen Komitees (COE) wurden bei der Gala Mujer-Deporte-Cáncer für ihr Engagement ausgezeichnet. Anlässlich des 50. Jahrestags der Sociedad Española de Oncología Médica (SEOM) wurden ihre Leistungen gewürdigt, die weit über sportliche Erfolge hinausgehen.

Pareja: sportler tragen verantwortung für soziale projekte

Jennifer Pareja, eine Ikone des spanischen Wasserballs und Vorbild für viele Athletinnen, erhielt den Preis als „Figura Deportiva mit Impacto en la Promoción del Ejercicio und la Salud“. Mit bewegter Stimme betonte sie die Verantwortung, die Sportlerinnen und Sportler bei der Förderung sozialer Anliegen tragen. „Es ist eine Ehre für mich. Ich glaube, dass alle Verbände hervorragende Arbeit leisten. Wir Sportler haben ebenfalls eine Verantwortung, von unserer Plattform aus zu helfen und einen Beitrag zu leisten. Die Anerkennung für dieses Engagement bedeutet mir sehr viel“, so Pareja, die heute als Generaldirektorin der Asociación de Deportes Olímpicos (ADO) tätig ist.

Die Auszeichnung bedeutet ihr viel mehr als rein sportliche Ehrungen, wie sie hinzufügte. „Wir haben im Laufe der Karriere viele Preise erhalten, aber diese Auszeichnungen gehen über die Werte hinaus, die uns der Sport lehrt. Sie berühren etwas Tieferes.“

Blanco: sport mehr als nur wettbewerb

Blanco: sport mehr als nur wettbewerb

Auch Alejandro Blanco, der den Spezialpreis der Gala entgegennahm, nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung des Sports über den reinen Wettkampf hinauszustellen. Sport ist weit mehr als nur das, was wir an den Wochenenden sehen“, erklärte er. „Es geht um eine Philosophie, um das Wohlbefinden, das es uns ermöglicht, Sport zu treiben und erfolgreich zu sein. Prävention ist der Schlüssel, und das Spanische Olympische Komitee setzt sich dafür ein, die Bevölkerung durch Sport zu einem gesunden Lebensstil zu bewegen – durch kontrolliertes, gut diagnostiziertes Training.“

Die Gala unterstrich eindrucksvoll, dass Sport nicht nur Leistung, sondern auch Gesundheit und soziale Verantwortung umfasst. Pareja und Blanco haben mit ihrem Wirken gezeigt, dass der Sport eine Brücke zwischen Körper und Seele, zwischen Wettbewerb und gesellschaftlichem Engagement sein kann. Eine Botschaft, die in Zeiten zunehmender Lebensstil-bedingter Erkrankungen wichtiger denn je ist.

Die Zahl der Krebserkrankungen steigt weltweit, und die Bedeutung von Prävention und einem gesunden Lebensstil wird immer deutlicher. Hier setzt die Arbeit von Pareja und Blanco an – sie nutzen ihre Bekanntheit und ihren Einfluss, um Menschen zu einem aktiven und bewussten Umgang mit ihrer Gesundheit zu motivieren.