Vuskovic verabschiedet sich: hsv-star spielt wohl sein letztes heimspiel

Ein Abend voller Emotionen im Volksparkstadion: Luka Vuskovic, der Shootingstar des Hamburger SV, könnte bereits nach einer Saison den Verein verlassen. Der Abschied fühlte sich an wie eine Standing Ovation, ein letzter Gruß an die Fans, die den jungen Kroaten in kürzester Zeit in ihr Herz geschlossen haben.

Die elbe verabschiedet ihren liebling

Die elbe verabschiedet ihren liebling

57.000 Zuschauer erhoben sich im Zeichen des Abschieds, als der 19-jährige Kroate gegen den SC Freiburg (3:2) vom Feld gebracht wurde. Vuskovic selbst deutete an, dass es sich höchstwahrscheinlich um sein vorerst letztes Heimspiel für den HSV handelte. „Für mich war es ein sehr spezielles Spiel. Es war zu 99,9 Prozent wohl mein vorerst letztes Heimspiel für den HSV“, erklärte er nach dem Spiel. Die Atmosphäre wirkte wie eine Abschiedsparty, ein gebührender Rahmen für eine außergewöhnliche Zeit.

Seine Ankunft an der Elbe war von Beginn an von Begeisterung geprägt. Ausgeliehen von Tottenham Hotspur entwickelte sich Vuskovic blitzschnell zum absoluten Leistungsträger und Publikumsliebling. Er ist der jüngere Bruder von Mario Vuskovic, dessen Dopingsperre derzeit noch andauert. Doch Luka Vuskovic beeindruckt auf dem Platz, nicht nur durch seine Leistungen in der Defensive, sondern auch durch seine sechs Treffer, die dem HSV im Kampf um den Klassenerhalt enorm halfen – eine Bilanz, die in der langen Geschichte des Vereins ihresgleichen sucht.

Die Zukunft ist ungewiss, aber eines steht fest: Der Vertrag des talentierten Kroaten läuft in Tottenham noch bis 2030, doch die Aufmerksamkeit von europäischen Topklubs ist bereits geweckt. „Die Saison ist noch nicht vorbei und wir werden über die Zukunft nach deren Ende sprechen“, so Vuskovic, der sich sichtlich von der Unterstützung der HSV-Fans berührt zeigte. „Ich bin so glücklich, ein Teil dieses Klubs zu sein. Ich habe nicht genug Worte dafür – es ist pure Freude.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fanliebling in Hamburg bleibt, wird von Experten als „sehr, sehr, sehr, sehr gering“ eingeschätzt. Seine Leistungen sprechen für sich, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er in einer anderen Stadt ein neues Kapitel seiner Karriere beginnt. Der HSV verliert zwar einen außergewöhnlichen Spieler, aber die Erinnerung an seine Leistungen und die emotionale Bindung zu den Fans werden lange nachwirken.