Vlahovic und kolo: spalletti baut juve-attacke mit pressing und pässen neu

Dusan Vlahovic bleibt, Randal Kolo Muani kommt – das Duo soll die neue Juve-Attacke formen. Luciano Spalletti hat die Marschroute festgezurrt: mehr Pressing, mehr Ballsicherheit, mehr Torgefahr. Die Zahlen liefern den Beweis, warum die Kombination funktioniert.

Warum kolo muani den serben entlastet

Spalletti forderte einen „verdauenden“ Neunener, der in Zweikämpfen besteht und die Mitspieler mitläuft. Vlahovic liefert die Duelle, Kolo liefert die Laufwege. In der laufenden Serie-A-Saison gewinnt der Franzose 78,5 % seiner Pässe, presst 2,55 Bälle pro Partie zurück und erzielt alle 1,7 Schüsse ein Tor. David braucht doppelt so viele Versuche.

Die Folge: Juve spart Geld. Statt 120 Mio für Openda plus Gehaltsspritze kostet Kolo nur 30 Mio Ablöse und die Hälfte des aktuellen Vlahovic-Gehalts. Im FFP-Korsett ist das ein Schnäppchen, das Spalletti direkt in Spielfreude umwandelt.

So sieht spallettis 4-2-3-1 mit doppelfunktion aus

So sieht spallettis 4-2-3-1 mit doppelfunktion aus

Kolo startet als falsche Neun, zieht die Innenverteidiger raus, Vlahovic lauert im Rückenraum. Bei Ballverlust springt sofort das 4-4-2-Pressing an: Kolo links, Vlahovic rechts, die Achter rücken auf. Gegen Napoli schon erfolgreich: 27 Balleroberungen im gegnerischen Drittel, die meisten seit drei Jahren.

Die interne Analyse listet 43 Prozent mehr Torgefahr nach Ballgewinnen, wenn beide zusammenstehen. Spalletti nennt es „spaltender Sturm“ – ein Begriff, den er sonst nur für seine erfolgreichste Roma-Ära verwendete.

Am 15. Juni endet die Kaufoption für Kolo. Die Juve-Chefs reisen nach London, um die letzten Detailfragen zu klären. Wenn alles glattläuft, unterschreibt Vlahovic bis 2028, Kolo bis 2029. Die Fans dürfen sich auf eine Attacke freuen, die endlich wieder Tore statt Transfergerüchte produziert.