Vfc plauen: aufsteiger sorgt für aufhorchen in der oberliga!

Der VFC Plauen hat in der Oberliga NOFV-Süd für Furore gesorgt und sich am Osterwochenende als ernstzunehmender Titelanwärter etabliert. Nach dem überraschenden Sieg gegen den Tabellenführer Freital folgte ein weiterer Coup gegen Stahnsdorf – ein Signal an die Konkurrenz und ein Versprechen für die restliche Saison.

Neuer trainer, neue dynamik

Nur wenige Wochen hat Norman Zschach als Trainer des VFC Plauen das Zepter in die Hand genommen, doch die Ergebnisse sprechen für sich. Nachfolger von Sedat Gören scheint er die Mannschaft nachhaltig gepusht zu haben. Fünf Punktspiele in Folge gewonnen, 16 Punkte aus sechs Spielen – eine Quote, die in der Liga ihresgleichen sucht. Die Bilanz des 37-Jährigen ist beeindruckend, doch der Coach hält die Beine auf dem Boden.

„Wir wollen unsere Hausaufgaben erledigen“, betont Zschach, der sich bewusst ist, dass die kommende Woche mit drei Auswärtsspielen eine echte Herausforderung darstellt. Glauchau, Bautzen und Grimma – die Vogtländer werden auf eine harte Probe gestellt. Aber die Mannschaft ist bereit, zu zeigen, was in ihr steckt.

Tyron Profis, der mit zehn Saisontoren erfolgreichste Angreifer des Teams, entschied beide Spitzenspiele mit einem verwandelten Elfmeter. Doch Zschach betont, dass der Erfolg des VFC Plauen auf mehr als nur einen einzelnen Spieler beruht. „Wir wollen weiter Gas geben, einfach alles rausholen, was noch geht und dann schauen, was die anderen machen. Das hat bis jetzt gefruchtet.“

Mehr als nur fußball: teambuilding auf dem platz und abseits

Mehr als nur fußball: teambuilding auf dem platz und abseits

Hinter den jüngsten Erfolgen des VFC Plauen verbirgt sich mehr als nur taktisches Geschick. In der Winterpause wurde ein wichtiger Punkt gesetzt: Den Spielern das Gefühl zu geben, dass sie nicht nur Fußball spielen, sondern auch als Team zusammenarbeiten müssen. Mannschaftsabende und Trainingsformen mit Spaßfaktor gehörten dazu – eine Investition, die sich nun auszahlt.

Zschach legte zudem einen besonderen Fokus auf taktische Flexibilität. „Wenn wir selbst das Spiel gemacht haben, war auffällig, dass es viele Kontersituationen gegen uns gab, die dann zu einfachen Gegentoren führten“, erklärt der Trainer. Gegen Freital setzte er deshalb auf eine ungewöhnliche 3-5-2-Formation, um die Defensive zu stabilisieren und das Zentrum zu verstärken. Er lässt seinen Spielern Freiräume, denn „die Spieler müssen am Ende auf dem Platz Entscheidungen treffen und da auch flexibel sein.“

Die Plauener haben zwar noch einen Weg vor sich, aber mit dem aufkeimenden Teamgeist und der taktischen Flexibilität unter Norman Zschach ist der VFC Plauen auf dem besten Weg, die Oberliga NOFV-Süd zu erobern. Die Konkurrenz – Stahnsdorf, Freital und Halberstadt – sollte sich gewarnt fühlen: Der Jäger ist erwacht!