Verstappen jagt in der „grünen hölle“ seinen nächsten gt3-coup

Kein Bremsklotz, keine Boxengasse, keine Entschuldigung: Max Verstappen nutzt die Formel-1-Pause, um sich auf der Nordschleife die Seele aus dem Leib zu fahren. Am Samstag, 21. März, startet der viermalige Weltmeister beim 4-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie – und das nicht aus Spaß, sondern als gezieltes Schlaglicht auf den 24-Stunden-Klassiker im Mai.

Mercedes statt red bull: verstappen wechselt die box

Im AMG GT3 des Teams HTP-Winward presst Verstappen gemeinsam mit Lucas Auer, Jules Gounon und Dani Juncadella die 24,4 Kilometer durchs Eifel-Dickicht. Der Wechsel von Red Bull zu Mercedes ist dabei kein Marketing-Gag, sondern Teil eines perfiden Trainingsplans: Wer die Nordschleife bei Nebel, Öl und 300 anderen GT-Boliden im Nacken beherrscht, dem ist auch Suzuka oder Silverstone ein Tanz auf dem Rasen.

Die Konkurrenz schläft nicht. Die frühen NLS-Läufe gelten als verdeckte WM der Werks-Teams – Audi, Porsche, Lamborghini schicken ihre A-Kader. Verstappen kennt die Gefahr: „Die Strecke schlägt zurück, wenn du nur einen Sekundenbruchteil nachlässt.“ Letztes Jahr gewann er NLS9 auf Anhieb im Ferrari 296 GT3. Diesmal will er mit dem Stern auf der Haube nachlegen.

24 Stunden sind das endziel

24 Stunden sind das endziel

Der 14. bis 17. Mai rückt näher, und mit ihm der größte GT-Marathon der Welt. Verstappen hat sich den Termin rot im Kalender angestrichen. „Der Ring ist pure DNA des Motorsports“, sagt er. „Formel 1 ist Business, das 24-Stunden-Rennen ist Religion.“ Für ihn kein Widerspruch, sondern logische Konsequenz: Wer sich in der Königsklasse etabliert hat, muss sich in der Hölle beweisen.

Sky macht das Spektakel gratis zugänglich. Qualifying ab 8.30 Uhr, Start 12 Uhr, Finish 16.30 Uhr – live auf skysport.de und in der Sky-Sport-App. Die Eifel wird zum Schauplatz, die Welt schaut zu. Und Verstappen? Der schaltet einen Gang höher – ganz ohne Jammern, ganz nach Plan.