Mirandés kämpft, verliert – finale gegen eibar entscheidet über zukunft
Ein bitterer Abend für den SD Huesca: Das Team von Antxón Muneta musste sich in Almería mit 2:4 geschlagen geben, doch der Glaube an die Rettung ist trotz der deutlichen Niederlage noch lange nicht erloschen. Fehler im eigenen Spiel kosteten teuer, doch die Reaktion nach dem Rückstand zeigte den unbändigen Willen einer Mannschaft, die sich nicht kampflos geschlagen gibt.

Selbstverschuldete probleme beim auftakt
Die Partie begann alles andere als optimal für Mirandés. Zwei Eigentore – ein regelrechter Albtraum für jeden Fußballer – und ein frühes Gegentor vor der ersten Stunde katapultierten das Team früh in einen komfortablen Rückstand. Die Abwehr wirkte anfällig und ließ den schnellen Stürmern Almerías zu viel Raum. Es war ein Auftakt, der die Nerven der Fans strapazierte und die Aufgabe für das restliche Spiel noch schwieriger machte.
Doch Mirandés bewies Moral. Mit Salim El Jebari und Medrano im Angriff gelang es dem Team, den Spielstand auszugleichen und das Momentum zu wenden. El Jebari, der mit zwei Toren glänzte, zeigte sein Können und gab dem Team neuen Auftrieb. „Ich bin zwar froh, getroffen zu haben, aber natürlich traurig, dass wir nicht gewonnen haben“, so El Jebari nach dem Spiel. Seine Worte spiegeln die gemischten Gefühle im Team wider: Stolz auf die gezeigte Reaktion, aber auch Enttäuschung über den verpassten Sieg.
Die Fähigkeit, sich immer wieder aufzuraffen, ist eine Stärke von Mirandés, doch gegen Almería reichte sie dieses Mal nicht aus. Die individuellen Fehler, die sich im schlimmsten Moment manifestierten, waren einfach zu viel. Es ist ein Muster, das sich in dieser Saison schon mehrfach wiederholte.
Die kommende Partie gegen Eibar wird entscheidend sein. Das Duell in Anduva ist nichts weniger als eine Finale um den Klassenerhalt. Eibar, derzeit in starker Form und auf dem Weg in die Playoff-Ränge, stellt eine ernstzunehmende Herausforderung dar. Mirandés muss sich seiner Verantwortung stellen und alles auf eine Karte setzen, um den Abstiegskampf zu gewinnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt – und in Mirandés lebt sie noch immer, gespeist von der unbändigen Entschlossenheit und dem unbedingten Willen zum Erfolg.
