Verona: sammarco kritisiert die ewigen diskussionen nach der niederlage
Turin – Die Enttäuschung ist greifbar: Hellas Verona hat in Turin eine weitere Niederlage kassiert und verpasst damit die Chance auf einen wichtigen Sieg. Trainer Paolo Sammarco zeigte sich in der anschließenden Pressekonferenz frustriert und äußerte sich kritisch über die wiederholenden sich gleichen Probleme seiner Mannschaft.
Orban angeschlagen, taktische anpassungen notwendig
Ein Faktor, der die Leistung des Teams beeinflusste, war die angeschlagene Verfassung von Orban, der mit leichtem Fieber zu kämpfen hatte. „Wir mussten eine andere Strategie wählen“, erklärte Sammarco. Obwohl die Mannschaft in Teilen das umsetzen konnte, was gefordert wurde, gab es in der Ballbehandlung noch deutliche Verbesserungspotenzial. Trotzdem hatte man durchaus Möglichkeiten, das Spiel zu kontrollieren.
Die Niederlage markiert bereits die zwanzigste Saisonniederlage für Verona. Sammarco betonte, dass die Mannschaft die Saison noch bestmöglich zu Ende bringen muss. „Es ist eine weitere verpasste Gelegenheit. Leider reden wir immer über die gleichen Probleme“, klagte er.

Blick nach vorne? „keine richtige frage.“
Bei der Frage nach möglichen Neuzugängen für die nächste Saison wich Sammarco aus: „Das ist keine richtige Frage. Die Aufstellung gibt einige Hinweise, aber über die Zukunft zu sprechen, ist im Moment nicht angemessen.“ Es gelte, sich voll und ganz auf die anstehenden Spiele zu konzentrieren und die verbleibenden Aufgaben zu meistern.

Belghali: anpassungsprobleme oder folgen der afrikameisterschaft?
Auch die Leistung von Belghali wurde thematisiert. Der Trainer äußerte sich jedoch zurückhaltend: „Ich weiß nicht, ob es ein Problem mit der Position auf Rechts- oder Linksaußen ist. Er hat gerade die Afrikameisterschaft hinter sich und das ist sein drittes Spiel in Folge. Wir mussten ihn so managen, wie wir Edmundsson gemanagt haben.“ Taktisch sei das Ziel gewesen, Frese in die Offensive zu schicken, um eine Dreierkette auf den Außenbahnen zu gewährleisten. „Das hätten wir aber noch besser machen können“, räumte Sammarco ein.
Die jüngste Pleite unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Verona, sich zu stabilisieren und die verbleibenden Spiele mit neuer Entschlossenheit anzugehen. Ob die Mannschaft das gelingt, wird sich zeigen.
