Brändli wählt pwhl: schweizer torhüterin verlässt schweden!

Ein überraschender Schritt für Schweizer Eishockey: Andrea Brändli, die bei den Olympischen Winterspielen in ihrem Torwartjob glänzte und als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet wurde, verlässt überraschend frühzeitig ihren schwedischen Verein Frölunda. Der Grund? Eine Schlaufe im Vertrag ermöglicht es ihr, sich für den PWHL-Draft zu bewerben – und so den Sprung in die beste Frauen-Eishockeyliga der Welt zu wagen.

Die bronzemedaille und der ruf aus übersee

Die bronzemedaille und der ruf aus übersee

Brändlis Leistungen in Schweden waren beeindruckend. In dieser Saison erreichte sie eine Fangquote von 94,5 Prozent und führte Frölunda bis ins Playoff-Finale, wo man jedoch knapp an Brynäs scheiterte. Ihre herausragenden Leistungen trugen maßgeblich zum Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen bei, wo sie in vier Spielen eine unglaubliche Fangquote von über 95 Prozent aufwies. Das machte sie zur gefeierten Torhüterin des gesamten Turniers.

Nun scheint sich ein lang gehegter Traum zu erfüllen. Die 28-Jährige hätte in Schweden noch ein weiteres Vertragsjahr vorliegen, doch die im Vertrag verbaute Klausel eröffnet ihr die Möglichkeit, im PWHL-Draft einen Platz zu ergattern. Damit könnte sie als erste Schweizerin seit Nicole Vallario und Alina Müller in der nordamerikanischen Liga Fuß fassen. Die PWHL gilt als die Spitze des Frauen-Eishockeys, und Brändlis Ambitionen bezeugen ihren unbändigen Ehrgeiz.

Es bleibt abzuwarten, ob Brändli im Draft ausgewählt wird und ob sie sich tatsächlich in der PWHL durchsetzen kann. Aber eines ist sicher: Mit ihrer Klasse und ihrem Engagement wird sie auch in der nordamerikanischen Liga für Furore sorgen. Die Konkurrenz ist groß, aber Brändli hat bereits bewiesen, dass sie unter Druck liefert und sich den Herausforderungen stellt. Ihr Wechsel signalisiert zudem eine neue Ära für Schweizer Eishockey, in der Spielerinnen verstärkt die Chance haben, auf höchstem Niveau zu spielen und sich international zu beweisen.