Vbl grand final: rieck kämpft um titelverteidigung – dahman im torrausch!
Überraschungen gab es in der Gruppenphase des VBL Grand Final zwar nicht im Übermaß, doch eines ist klar: Levy Finn Rieck, der Titelverteidiger, hat sich den Einzug in die Zwischenrunde hart erarbeitet. Ein Duell, das direkt um das Überleben in der Gruppenphase ging, entschied er schließlich gegen den FC-24-Vizeweltmeister Yuval Blizovsky für sich.
Die dramatik der schweizer runde
Die letzte Schweizer Runde der Gruppe 1 war von höchster Anspannung geprägt. Für Rieck und Blizovsky stand die bittere Realität auf dem Spiel: Der Verlierer würde bereits nach der Gruppenphase ausscheiden. Beide Spieler hatten zuvor zwei Niederlagen kassiert, konnten sich aber mit einem Sieg in der dritten Partie noch zurück ins Rennen kämpfen. Das direkte Duell endete schließlich mit 5:3 zugunsten von Rieck, was ihm den Atem schenkte und Blizovsky den Traum vom deutschen Einzelmeistertitel 2026 zunichte machte.
'levyfinn' muss sich erneut beweisen: Während Blizovsky nun ausgeschieden ist, hat Rieck die Chance, seine Titelverteidigung fortzusetzen. Allerdings steht ihm in der Zwischenrunde ein schwieriger Weg bevor. Dort treffen sich weitere Top-Spieler wie Leverkusens Marc Landwehr, Bochums Jamie Bartel und der DFB-ePokalsieger Jannis Pütz. Ein direkter Einzug ins Achtelfinale beim Offline-Event in Hamburg wäre ihm verwehrt geblieben – drei Siege hätte er dafür benötigt.

Dahman legt los: 39 tore in vier spielen
Ein Mann, der in der Gruppenphase bereits für Furore sorgte, ist Nassim dahman aus Freiburg. 'Nassada', wie er genannt wird, präsentierte sich in beeindruckender Form und sicherte sich mit drei Siegen bereits den Einzug ins Achtelfinale. Seine offensive Power ist kaum zu stoppen: 39 Treffer erzielte er in seinen vier Partien, wobei er Rieck (3:14) und Allocca (3:10) regelrecht überrollte. Auch Heidenheims Arda Gümüs zeigte eine beeindruckende Leistung, mit fast ebenso vielen Toren wie dahman (38). Er schlug St. Paulis Ben Ludwig mit 15:6 – die torreichste Begegnung der Gruppe 1.
Neben Blizovsky müssen sich auch Elversbergs Rick Mietzsch, Hannovers Riad Fazlija, Kaiserslauterns Ruben dos Santos Pereira und der Kieler Wildcard-Cup-Sieger Ermin Bukvic aus dem Rennen verabschieden. Die Spannung steigt, denn am Mittwochabend werden in Gruppe 2 weitere Achtelfinalisten und die restlichen Spieler für die Zwischenrunde ausgespielt. Umut Gültekin, Berkay Demirci und Koray Kücükgünar sind nur einige der Namen, die ebenfalls um den Einzug in die nächste Runde kämpfen werden. Die Gesamtdauer des VBL Grand Finals wurde für 2026 auf anderthalb Wochen verlängert, was für noch mehr Spannung und packende Duelle sorgen wird.
