Upamecano-poker: berater-chaos und reifs klare worte
Upamecano-poker: berater-chaos und reifs klare worte
Die Vertragsverlängerung von Innenverteidiger Dayot Upamecano beim FC Bayern München war von einigen Turbulenzen begleitet. Besonders die Rolle seiner Berater stand dabei im Fokus der Kritik. Nun hat sich auch BILD-Experte und Kommentatorenlegende Marcel Reifscharf zu Wort gemeldet.
Reif attackiert upamecanos berater
In seiner Show „Reif ist Live“ äußerte Reif deutliche Kritik an den Beratern des französischen Nationalspielers. Er räumte zwar ein, dass es auch gute Spielerberater gebe, betonte aber im Fall Upamecano: „Es gibt auch wirklich Dilettanten darunter, die sich da irgendwie haben reinspülen lassen oder denen ein junger Spieler auf den Leim gegangen ist und die dann ihr Süppchen kochen und den jungen Mann, den Spieler, nicht beraten, sondern ihn in Sackgassen bringen.“

Karriere durch falsche beratung gefährdet
Reif warnte davor, dass bereits viele talentierte junge Spieler ihre Karriere durch die falsche Wahl des Beraters verspielt hätten. Er betonte die Wichtigkeit einer fundierten und ehrlichen Beratung, die im besten Interesse des Spielers liegt und nicht nur auf finanzielle Vorteile abzielt. Die Berater sollten den Spieler unterstützen und nicht in unnötige Konflikte verwickeln.

Sammer fordert abschaffung von beratern
Die Kritik an Spielerberatern ist nicht neu. Bereits zuvor hatte Matthias Sammer, Berater des BVB-Managements, seine drastische Meinung geäußert: „Ich würde sie abschaffen. Erstens verdienen sie zu viel Geld. Zweitens sind sie unnötig und drittens schafft das keine Konstellation, die gut ist zwischen Spieler und Verein. Das ist nicht gut.“ Eine Aussage, die viele Diskussionen auslöste.

Reif entschuldigt sich bei hoeneß
Marcel Reif ging in seiner Sendung auch auf Aussagen von Uli Hoeneß ein, der den Beratern Upamecanos vorgeworfen hatte, sie würden „alles tun, um ihn aus München wegzulotsen“. Reif entschuldigte sich daraufhin bei Hoeneß: „Ich dachte, boah, ob das jetzt wirklich hilft … Er hat doch recht gehabt. Offensichtlich.“

Upamecano wollte offenbar bleiben
Die Entschuldigung folgte einem überraschenden Geständnis des Spielers selbst. Upamecano soll geäußert haben, dass er sich möglicherweise von seinen Beratern habe „weglocken“ lassen, obwohl er eigentlich in München bleiben wollte. Dies bestätigte Reifs Einschätzung, dass der Spieler von Anfang an an einem Verbleib interessiert war und sich von seinen Beratern beeinflussen ließ.
Vertragsverlängerung bis 2030
Nach langem Hin und
Her einigten sich der FC Bayern München und Dayot Upamecano schließlich auf eine Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2030. Ein positives Ergebnis für den Verein und den Spieler, das möglicherweise durch die klare Kommunikation und die Kritik an den Beratern ermöglicht wurde.| Spieler | Verein | Vertrag bis |
|---|---|---|
| Dayot Upamecano | FC Bayern München | 2030 |
