Psg reist nach münchen: überraschung bei den torwart-optionen!
München bebt! Paris Saint-Germain hat für das Rückspiel der Champions League Halbfinale gegen den FC Bayern einen Kader präsentiert, der einige Fragen aufwirft. Während der Ausfall von Achraf Hakimi erwartet wurde, sorgt die Anzahl der mitgereisten Torhüter für Gesprächsstoff.

Vier torwarte im gepäck: ein taktischer schachzug?
Luis Enrique, der Trainer von PSG, hat für das entscheidende Spiel in München gleich vier Torwarte nominiert. Neben dem etablierten Renato Marin und dem jungen Matvey Safonov wurden überraschend auch die U18-Talente Arthur Vignaud und Bilal Laurendon in den Kader berufen. Ein Schachzug, der die Frage aufwirft, ob Enrique hier ein taktisches Spiel spielt oder ob es sich um eine Versicherung gegen unvorhergesehene Ereignisse handelt. Die Tatsache, dass gleich zwei so junge Spieler mitreisen, deutet jedoch eher auf Letzteres hin.
Die Personalausfälle in der Abwehr sind bereits länger bekannt. Hakimi fehlt verletzungsbedingt, ebenso wie Lucas Chevalier und Quentin Ndjantou. Positiv für die Franzosen ist die Rückkehr von Vitinha, Nuno Mendes und Safonov, die gegen Lorient geschont wurden, um für das Duell gegen Bayern fit zu sein. Mit einem knappen 5:4-Vorsprung reisen sie nach München – ein Vorsprung, der in der bayerischen Arena schnell futsch sein kann.
Die Ausgangslage ist klar: Der FC Bayern muss vor eigenem Publikum vorlegen, um die Chance auf den Einzug ins Champions League Finale zu wahren. PSG hingegen wird versuchen, das Hinspielergebnis zu verteidigen und mit Kontern zu schlagen. Die Frage ist, ob die jungen Torhüter Vignaud und Laurendon eine Rolle spielen werden – oder ob sie lediglich als moralische Unterstützung für das Team dienen. Eines ist sicher: Dieses Halbfinal-Rückspiel verspricht Spannung pur!
