Scherzi a parte 2026: max giusti zerstört das alte format – promis zittern
Kein Standard-Kommentar, kein festgefahrenes Ritual: Max Giusti schleudert die kultige Hidden-Cam-Show Scherzi a parte zurück auf Canale 5 und schaltet dabei direkt auf «durchgedreht». Laut Adnkronos hat der Komiker «die Handbremse gelöst» – und das merkt man bereits an der ersten Sendung am 2. März.
So funktioniert das neue «maßgeschneiderte» prinzip
Statt nach jedem Streich lapidar zu fragen «Wie fühlst du dich?», schreibt Giusti passgenaue Monologe, taucht live in die Reaktionen der Promis ein und kommentiert Vorher-Nachher in einem durch. «Jede Folge ist tailor made», betont er – und meint damit echte Nähe statt Studio-Distanz. Besonders betroffen in der Auftaktfolge: Gabriel Garko, Musical-Star Isobel Kinnear, TV-Urgestein Lorella Cuccarini sowie Paolo Conticini. Auch Journalistin Francesca Barra und Schauspieler Gilles Rocca landen in der Falle.
Neu ist auch das Zielpublikum. Erstmals wandert die Kamera nicht nur in VIP-Suiten, sondern auf Fußballplätze, in kleine Bars und Wohnzimmer von Normalbürgern. Die Regie erklärt das so: «Wenn der Witz alle trifft, wird er universeller.»

Melina martello löst «stimme des schicksals» ab
Wer bisher die markante Off-Stimme hinter den versteckten Kameras liebte, muss sich umgewöhnen. Die italienische Top-Synchronsprecherin Melina Martello (die Stimme von Diane Keaton) übernimmt als «Erzählerin» und bringt mit dem «Leggio d’Oro»-Preis im Gepäck neue Klangfarbe ins Spiel.
Dazu gibt’s einen frischen Soundtrack: Planet Funk haben den Klassiker-Song neu aufgelegt – elektronische Beats statt alter Fanfaren.

Warum sportfans umschalten sollten
Giustis Versprechen klingt wie ein Trainingsplan: «Weniger Ballast, mehr Tempo.» Genau das zieht auch Zuschauer an, die sonst lieber Live-Spiele streamen. Die Show liefert Nervenkitzel, Reaktionsschnelligkeit und den ultimativen Underdog-Moment – Parallelen zum Sport, nur dass hier die Stars selbst sprinten müssen, wenn der Schwindel auffliegt.
Die Quote der Premiere wird ein Frühwarnsystem für den Rest der Saison. Schafft Giusti die 20-Prozent-Marke, ist Scherzi a parte 2026 nicht nur ein Quotenrenner, sondern auch ein Meta-Kommentar auf ein Fernsehen, das endlich wieder Risiken eingeht.
Fazit: Wer denkt, Hidden-Cam sei ausgelutscht, wurde noch nicht von Max Giusti reingelegt. Am 2. März heißt es: entweder lachen – oder selbst dran glauben.
