Gasperini sperrt angeliño auf die tribüne – rocio schießt gegen atalanta-coach
Seit Wocen steht er im Kader, spielen darf er trotzdem nicht: Angeliño. Die Bronchitis ist Geschichte, die Lunge wieder klar, doch Gian Piero Gasperini lässt den Spanier links außen verhungern. Keine Minute in den letzten fünf Partien. Das Internet hat es gesehen – und seine Frau reagiert.

Rocio galindo legt nach – „ich hoffe, sie lassen dich wieder zeigen, was du kannst“
Unter dem Instagram-Post vom Mittwochstraining kommentiert Rocio Galindo nicht etwa ein Herzchen, sondern einen Seitenhieb: „Stolz auf deinen Einsatz, ich hoffe, sie geben dir endlich die Chance, zu beweisen, was in dir steckt.“ Angeliño antwortet binnen Minuten: „Te amo, mi amor.“ Der öffentliche Druck wächst.
Die Zahlen sprechen für den 27-Jährigen: Vor seiner Erkrankung lieferte er in 14 Serie-Einsätzen vier Vorlagen, gewann 63 % seiner Duelle. Seit dem Comeback sitzt er zwischen Bank und Tribüne, während Ruggeri und Zappacosta die Flügel besetzen. Gasperini erklärte nach dem 2:0 gegen Empoli lapidar: „Er braucht noch Rhythmus.“
Doch Rhythmus entsteht nur auf dem Platz. In der Kabine gilt Angeliño als Profi ohne Makel, im Training als einer der intensivsten. Die Frage lautet nicht mehr, ob er fit ist, sondern: Wie lange hält er das Dauerfeuer still? Sein Vertrag läuft 2025 aus, Inter und Napoli beobachten. Atalanta riskiert, einen Linksverteidiger im Peak seines Marktwerts vergammeln zu lassen.
Am Sonntag geht’s nach Lecce – ein Gegner, der Raum lässt. Sollte Angeliño wieder nur zuschauen, dürfte Rocios nächster Kommentar noch schärfer ausfallen. Gasperinis Antwort muss nicht auf Instagram kommen, sie muss auf dem Rasen stehen. Sonst wird der Trainer bald selbst ins Zwiegespräch mit der Kurve geraten.
