Stoppelkamp beendet beeindruckende karriere: abschied im stadion niederrhein
Ein Kapitel geht
zu Ende: Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Profifußball hängt Moritz Stoppelkamp seine Stiefel an den Nagel. Der 39-Jährige, der aktuell noch bei Rot-Weiß Oberhausen unter Vertrag steht, wird am kommenden Samstag im Stadion Niederrhein zum letzten Mal als aktiver Spieler auflaufen. Ein Abschied, der viele Fußballfans im Rheinland bewegt.Von duisburg nach ganz oben: eine karriere voller stationen
Die Entscheidung des Routiniers kommt zwar nicht überraschend, doch sie markiert das Ende einer bemerkenswerten Laufbahn. Stoppelkamp, ein gebürtiger Duisburger, feierte sein Zweitliga-Debüt bereits 2008 bei RWO. Es folgten weitere Stationen bei Hannover 96, dem TSV 1860 München, SC Paderborn und Karlsruher SC. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er jedoch beim MSV Duisburg, wo er von 2017 bis 2023 zum prägenden Spieler wurde.
71 Bundesliga- und 223 Zweitliga-Einsätze sprechen eine deutliche Sprache. Hinzu kommen zahlreiche Partien in Liga 3 und der Regionalliga. Stoppelkamp blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück, die von Leidenschaft, Erfahrung und unermüdlichem Einsatz geprägt ist. "Ich habe mit vier Jahren angefangen, Fußball zu spielen, und deswegen fällt mir dieser Schritt absolut nicht leicht", gestand der Mittelfeldspieler in einem emotionalen Abschiedsvideo.

"Der papa macht schluss": ein blick zurück und der blick nach vorn
Mit 39 Jahren ist Stoppelkamp einer der ältesten Spieler im Profifußball. Sein Rücktritt ist ein Zeichen dafür, dass auch bei den Besten die Zeit nicht stillsteht. "Der Papa macht Schluss," fasst er seine Entscheidung mit einem Augenzwinkern zusammen. Er betont, dass er viel Liebe und Unterstützung erfahren habe, insbesondere bei RWO. "Ich blicke mit viel Dankbarkeit und ein bisschen Stolz auf meine Karriere zurück," so Stoppelkamp.
Das Abschiedsspiel gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach am Samstag wird zweifellos ein emotionaler Höhepunkt. Das Stadion Niederrhein wird zum letzten Mal die Stärken des Spielers feiern, der stets für seine Authentizität und seinen Kampfgeist bekannt war. Und wer weiß, vielleicht gelingt Stoppelkamp im letzten Spiel noch ein besonderer Abschied: Mit etwas Glück und dem Patzern des Tabellenführers aus Köln könnte sich das Team in Bocholt sogar noch für den Aufstieg qualifizieren – ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere.
