Union saint-gilloise dominiert: historischer pokalsieg über anderlecht!
Brüssel bebt! Union Saint-Gilloise hat im ersten direkten Duell gegen den Traditionsrivalen Anderlecht den Pokal geholt und damit seine Vormachtstellung in der belgischen Hauptstadt endgültig zementiert. Ein denkwürdiger Abend für die 'Unionisten', der den Verein nun auf dem besten Weg zu einem historischen Doppelpack zielt.

Die entscheidung in der verlängerung: fuseini und rodríguez schlagen zu
Das Stade Roi Baudouin war bis auf den letzten Platz gefüllt, als sich die beiden belgischen Giganten gegenüberstanden. Anderlecht, auf der Suche nach dem Ticket für die europäischen Wettbewerbe, und Union, mit dem Traum vom Double im Rücken, lieferten sich ein packendes Spiel. Nach einem zunächst torlosen ersten Durchgang, in dem ein Treffer von Burgess fälschlicherweise nicht zählte, sorgte Kevin Mac Allister in der 60. Minute für die Führung der 'Union'. Doch Anderlecht bewies Moral und glich durch einen Kopfball von Cvetković nur wenige Augenblicke später aus.
Die Verlängerung wurde zu einer Demonstration der Überlegenheit von Union Saint-Gilloise. Zunächst war es Mohammed Fuseini, der mit einem präzisen Schuss die Führung markierte. Kurz darauf legte Kevin Rodríguez, der eingewechselte Angreifer aus Ecuador, mit seinem Treffer den Endstand von 3:1 fest. Rodríguez war es zudem, der den entscheidenden Assist für Fuseinis Tor lieferte – eine Leistung von Rang.
Die Zahlen lügen nicht: Union Saint-Gilloise hat in den letzten drei Jahren bereits zwei Pokale gewonnen und im Vorjahr die Meisterschaft gefeiert. Anderlecht hingegen wartet seit dem Gewinn der Jupiler Pro League im Jahr 2017 auf einen weiteren Titel. Der Abstand zwischen den beiden Brüsseler Klubs ist gewachsen, und Union scheint bereit, diese Dominanz in den kommenden Jahren fortzusetzen.
Was dieses Spiel besonders bitter für Anderlecht macht? Die Tatsache, dass Union Saint-Gilloise nicht nur den Pokal, sondern auch das Prestige der Hauptstadtstadt gewonnen hat. Die 'Vieux Forgerons' ('Alte Schmiede') müssen sich nun fragen, wie sie zu alter Stärke zurückfinden wollen, während Union Saint-Gilloise selbstbewusst in die Zukunft blickt. Die belgische Liga hat einen neuen König – und er trägt Grün und Schwarz.
