Unicaja patzt: freiwürfe kosten sieg gegen gran canaria!
Ein bitterer Abgang für das Team von Ibon Navarro: Das Unicaja knapp mit 100:101 nach Verlängerung gegen das Dreamland Gran Canaria die Segel streichen musste. Und der Grund für diese Enttäuschung liegt nicht etwa an mangelnder Kampfeslust, sondern an einer erschreckenden Freiwurffehlerquote – ein Schlag ins Gesicht für alle Fans.

Navarro am boden zerstört: "es ist beschämend!"
Die Reaktion des Trainers ließ wenig auf sich warten. Navarro zeigte sich in der Pressekonferenz sichtlich frustriert und sprach von einem "beschämenden" Freiwurfverhalten. "Wir sind das zweitschlechteste Team der Liga, was Freiwürfe betrifft. Es ist peinlich, 18 Freiwürfe zu vergeben! Ein Profiteam der ACB sollte das besser können. Und dann auch noch sechs von dreizehn in der Verlängerung – das ist schlichtweg unmöglich!" Seine Worte hallen wider und verdeutlichen die tiefe Enttäuschung im Lager des Unicaja.
Doch es war nicht nur die schlechte Freiwurfstatistik, die zum Verhängnis wurde. Navarro bemängelte zudem, dass es seinem Team an defensiver Stabilität mangelte. "Wir haben einen hohen Spielrhythmus vorgegeben, aber in den letzten 30 Sekunden, als wir sechs Punkte Vorsprung hatten, sind Dinge passiert, die hätten verhindert werden müssen." Die entscheidenden Momente waren es, in denen Gran Canaria durch zwei schnelle Dreier – ein Rebound-Korb von Metu, gefolgt von einem Buzzer-Beater von Wong – die Partie in die Verlängerung zwingen konnte. Eine Vorentscheidung, die das Team von Unicaja nicht mehr umbiegen konnte.
Die letzten Sekunden waren ein Alptraum für die Anhänger des Unicaja. Der Dreier von Metu, der Ballverlust und Wongs fulminanter Korb in den Schlusssekunden – diese Bilder werden noch lange in Erinnerung bleiben. Ein Spiel, das so nah am Sieg dran war, endet in einer Niederlage, die durch die eigenen Fehler verursacht wurde. Die Frage, die sich nun stellt: Kann Ibon Navarro das Freiwurffehlen in den Griff bekommen, bevor es erneut zu einem solchen Debakel kommt?
