Umbruch beim sv wacker burghausen: suche nach neuem sportlichen leiter läuft
- Schock für wacker burghausen: benders abschied löst personalrochade aus
- Huber: sportlicher leiter hat priorität
- Neue struktur im verein: teammanager als schnittstelle
- Ambitionen bleiben bestehen: rückkehr in den profifußball bis 2030
- Sportliche ziele für die restrunde: regionalliga und pokal
- Bender sieht kader gut vorbereitet
- Personalwechsel: andreichyk wechselt in die ukraine
Schock für wacker burghausen: benders abschied löst personalrochade aus
Der Abschied von Trainer Lars Bender hat beim SV Wacker Burghausen für große Unruhe gesorgt. Bevor die Suche nach einem neuen Cheftrainer intensiviert wird, steht jedoch die Besetzung einer weiteren Schlüsselposition im Fokus: die des Sportlichen Leiters. Geschäftsführer Andreas Huber hat sich zum Ziel gesetzt, diese wichtige Personalie innerhalb der nächsten vier Wochen zu klären.

Huber: sportlicher leiter hat priorität
"Wir sind in Gesprächen, aber es gibt noch nichts Konkretes", so Huber. Laut dem Geschäftsführer ist die Installation des neuen Sportlichen Leiters der erste und entscheidende Schritt. Dieser soll neben der Kaderplanung und den Spielerverträgen maßgeblich an der Auswahl des neuen Trainers beteiligt sein. "Eine andere Vorgehensweise wäre schlichtweg unsinnig", betont Huber. Der neue Sportliche Leiter soll vor allem junge, hungrige Spieler fördern und weiterentwickeln können.

Neue struktur im verein: teammanager als schnittstelle
Neben dem Sportlichen Leiter und dem neuen Trainer plant Wacker Burghausen auch die Schaffung einer neuen Position: die des Teammanagers. Diese Person soll als wichtige Schnittstelle zwischen Team und Geschäftsstelle fungieren und den Trainings- und Spielbetrieb optimieren. "Unser Ziel ist es, Abläufe zu verbessern, Verantwortlichkeiten klar zu definieren und den Fokus aller Beteiligten stärker auf den sportlichen Bereich zu lenken", erklärt Huber.

Ambitionen bleiben bestehen: rückkehr in den profifußball bis 2030
Trotz des Umbruchs bleibt das langfristige Ziel des Vereins, bis 2030 wieder in den bezahlten Fußball zurückzukehren, unverändert. Huber steht vor einer großen Aufgabe, die vakanten Positionen mit qualifizierten Fachkräften zu besetzen. Eine Deadline hat er sich gesetzt: "In vier Wochen wollen wir Klarheit haben."
Sportliche ziele für die restrunde: regionalliga und pokal
Auch sportlich will Wacker Burghausen in der aktuellen Saison noch Boden gutmachen. Aktuell belegt das Team den siebten Platz in der Regionalliga Bayern. "Wir sind bestrebt, einige Plätze im Klassement zu verbessern", so Huber. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Landespokal, wo Wacker das Finale erreichen möchte. "Das schaffen wir nur als Einheit, mit viel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein", ergänzt der Geschäftsführer.
Bender sieht kader gut vorbereitet
Trainer Lars Bender möchte bis zum Saisonende das Maximum aus seinem Team herausholen. Er zeigte sich nach den Testspielen gegen den TSV 1860 München II (4:0) und den SV Heimstetten (3:1) zufrieden: "Alle Spieler haben sich noch einmal 90 Minuten zeigen können." Gegen die Löwen habe es in der ersten Halbzeit viele gute Momente gegeben, gegen Heimstetten habe die Intensität nach der Pause zugenommen.
Personalwechsel: andreichyk wechselt in die ukraine
Ein Abgang steht bereits fest: Artur Andreichyk, der im April 2022 als Kriegsflüchtling nach Burghausen kam, wechselt mit sofortiger Wirkung zum ukrainischen Erstligisten PFK Oleksandrija. Der 20-jährige Außenbahnspieler hatte die Verantwortlichen des Tabellen-15. überzeugt und wird nun in der ukrainischen Premjer-Liha gegen bekannte Klubs wie FC Schachtar Donezk und FC Dynamo Kiew spielen.
