U21-jäger wollen nordirland-festung stürmen – und griechenland-patzer vergessen
18 Uhr, Eintracht-Stadion Braunschweig, ProSieben MAXX live: Die deutsche U21 muss heute gegen Nordirland ran – und endlich die Lücke auf Spitzenreiter Griechenland schließen. Drei Punkte Rückstand, ein verlorenes Hinspiel in Athen, das nagt noch im Nacken der Di-Salvo-Truppe.
Di salvo warnt vor dem „langen wurf“-trick
Antonio Di Salvo schaute sich die Videoanalyse des September-Duells an und kennt die Rezeptur der Gäste: lange Einwürfe, zweite Bälle, Standards. „Nordirland wird kompakt und robust auftreten, das haben wir uns eingeprägt. Der erste, zweite und dritte Ball sind entscheidend“, sagt der Bundestrainer. Seine Lösung: frühes Pressing, schnelles Umschalten, keine Sekunde Luft.
Die Zahlen sprechen für Deutschland: 17 Tore in fünf Spielen, erst vier Gegentreffer. Doch die 0:1-Pleite in Athen war ein Warnschuss. Finn Jeltsch, 19-jähriger VfB-Verteidiger, redet den Schaden nicht klein: „Wir wollen den Patzer wiedergutmachen. Druck ist da, aber die Stimmung ist locker, wir sind bereit.“

Prosieben maxx oder live-ticker – so verfolgt man den sprint nach vorn
Wer kein Ticket im Stadion ergattert hat, kann ab 17.30 Uhr auf ProSieben MAXX einschalten. Sport BILD serviert parallel einen tickenden Liveticker mit Kurzanalysen nach jedem Tor. Die Partie ist Pflichtprogramm für alle, die Julian Nagelsmanns künftige Nationalspieler live beobachten wollen – schließlich telefoniert der Senior-Chef regelmäßig mit Di Salvo über Talente wie Jeltsch, Assan Ouédraogo oder Youssoufa Moukoko.
Bei einem Sieg würde Deutschland die Tabellenführung aus eigener Kraft wieder anpeilen können, denn Griechenland hat erst am Dienstag spielfrei. Die U21-Jäger wissen: Wer im November die Gruppenphase dominiert, spart sich Play-off-Nerven im Frühjahr. Das kleine Ziel heißt also: Nordirland-Festung stürmen, Tordifferenz ausbauen, Selbstvertrauen tanken.
Kurz vor dem Anpfiff tobt in Braunschweig ein leiser Glaube daran, dass die deutsche U21 heute nicht nur drei Punkte einsackt, sondern auch die Antwort auf die griechische Demütigung liefert. Keine Rhetorik-Frage, keine Prognose-Schublade – nur ein klares Statement: Gewinnen. Punkt. Aus.
